9. Mai 2008 von Jan-Bernd Meyer
Das Web ist überall zu jeder Zeit – und es weiß alles. So heißt es immer wieder. Das scheint jedoch (noch) nicht immer zu stimmen. Bislang jedenfalls ist im Internet nicht zu googeln, dass Rafael Ferdinand van der Vaart vom Hamburger SV zum FC Bayern wechselt.
Die wirklich wichtigen Informationen gibt es immer noch, weil Menschen ihre Ohren offen halten und Informationen dann veröffentlichen. Im Fall des neuen deutschen Fußballmeisters FC Bayern München ist es nun so, dass die Medien wissen wollen (der italienische Fernsehsender “Italia 1″ berichtete), der italienische Mittelfeldspieler Gennaro Gattuso werde zur kommenden Saison zum FC Bayern München wechseln. Allerdings meldet unter anderem das ZDF online, Gattuso lasse verlauten, er “habe keine Ahnung, woher dieses Gerücht kommt.”
Da auch die COMPUTERWOCHE-Redakteure ihre Ohren immer offen halten und deshalb auch eine ganze Menge interessante Informationen erhalten, kann nun berichtet werden, dass offensichtlich auch ein Wechsel von HSV-Star van der Vaart zum FC Bayern im Raum steht. Aus Quellen aus dem Umfeld des deutschen Renommierklubs gelangte die Information an diese Zeitung.
Sollte sie tatsächlich zutreffen, würde dies eine deutliche Entlastung im Mittelfeld für den Fußballrastelli Franck Ribéry bedeuten. Der Wechsel van der Vaarts hätte noch einen Vorteil für den deutschen Fußballmeister: Der Niederländer könnte keine Freistoßtore mehr gegen den FCB schießen.
ShareThis
Kategorie Nicht zugeordnet | 1 Kommentar » | ShareThis
11. März 2008 von Jan-Bernd Meyer
Zunächst muss ich wohl eine Überschrift erklären, deren Aussage kontaminiert ist aus der Zeit der menschenverachtenden, kriminellen Hitlerdiktatur. Ich nehme trotzdem mögliche Anwürfe in Kauf, weil ich mit einer sehr fragwürdigen Art der Nutzung moderner Kommunikationsmedien Bekanntschaft machen musste, die mir auf der Rückreise von der CeBIT passierte. Mir sei die clickhurerische Überschrift deshalb ausnahmsweise verziehen. Den ganzen Beitrag lesen »
ShareThis
Kategorie Nicht zugeordnet | 10 Kommentare » | ShareThis
28. Februar 2008 von Heinrich Vaske
das wäre wahrscheinlich eine Schlagzeile, die viele IT-Verantwortliche richtig ins Grübeln bringen würde. Was wird denn nun aus “meiner IBM”, würden sich die Blauröcke fragen. Wollen die jetzt nur noch Geld mit Online-Werbung verdienen? Was wird aus meiner Software, meinen Rechnern? Für IBM würde sich doch so eine mickerige iSeries gar nicht mehr rechnen, wenn gleichzeitig Milliardenbeträge mit Internet-Werbung verdient werden könnten.
Bekanntlich will nicht IBM, sondern Microsoft Yahoo kaufen. Und seltsamerweise stellt hier niemand diese Fragen. Wenn Microsoft tatsächlich Yahoo übernehmen sollte, dann geht es doch nur noch um eines: Die Jagd auf Google ist eröffnet! Der Softwareriese wird sich auf Internet-Angebote konzentrieren, die den Consumer im Fokus haben. Das Softwarelizenzgeschäft wird dagegen uninteressanter und zunehmend mühsam. Microsoft wird Ressourcen abziehen.
Laut IDC wird sich allein in den USA der Online-Werbekuchen von 16,9 Milliarden Dollar in 2006 auf 31,3 Milliarden Dollar in 2011 verdoppeln. Microsoft besitzt von diesem Kuchen bislang nur ein winziges Stück, weil die eigene Websuche nicht richtig abhebt. Zusammen mit Yahoo soll das geändert werden.
Ich bin neugierig, wie sich Microsofts Geschäftsmodell im Falle einer Yahoo-Übernahme verändern wird. Mit Online-Werbung Geld zu verdienen, ist ein völlig anderes Geschäft, als Softwarelizenzen zu verkaufen. Beides parallel zu betreiben, bedeutet Pionierarbeit mit ungewissem Ausgang zu leisten. Bisher läuft das Werbegeschäft nicht. Was geschieht aber, wenn es läuft? Müssen die Business-Kunden dann die Zeche zahlen?
ShareThis
Kategorie Nicht zugeordnet | 3 Kommentare » | ShareThis
22. Februar 2008 von Christoph Witte
Zurzeit reden viele von Green IT. Vor allem die Hersteller haben das Energiesparen entdeckt, und zwar Hard- wie Softwarehersteller. Sie überschlagen sich förmlich mit Bekenntnissen zur Energieeffizienz ihrer Produkte und zum Umweltschutz, zu dem sie zum Beispiel durch wegweisende Recycling-Programme beitragen. Anbieter präsentieren dem Anwender Beispielrechnungen, die nachweisen, wie schnell sich die Investitionen in neue, stromsparende Systeme amortisieren. Sie listen auf, wo Energie verschwendet wird, und erklären, warum mit ihren Produkten alles besser wird. Alle nennen drei entscheidende Hebel:
- Bessere Auslastung der Rechner durch effektiveres System-Management und vor allem durch Virtualisierung;
- intelligentere Planung von Rechenzentren, die effektivere Kühlung ermöglichen;
- geringere Stromaufnahme der Rechner und Speichersysteme selbst. Den ganzen Beitrag lesen »
ShareThis
Kategorie Nicht zugeordnet | 1 Kommentar » | ShareThis
4. Februar 2008 von Christoph Witte
“Die Zeit der großen Übernahmeschlachten hat also begonnen”, kommentierte ein Hightech-Investor die Nachricht von Microsofts Übernahme-Angebot an Yahoo in Höhe von knapp 45 Milliarden Dollar. In der Tat scheint die Konsolidierung auch im Online-Business die nächste Stufe erreicht zu haben. 45 Milliarden Dollar, das ist mit Sicherheit die größte Übernahme, die Microsoft je getätigt hat, und wahrscheinlich einer der größten Deals in der Geschichte der IT-Branche. Der Kurs von Yahoo schnellte am Freitag steil in die Höhe. Das könnte den Aktionären, die im letzten Jahr mit kräftigen Verlusten der Yahoo-Papiere leben mussten, Appetit auf noch mehr machen. Sie könnten gewillt sein, auf noch höhere Angebote zu warten. Interessenten werden plötzlich wie Karnickel aus dem Hut der Analysten gezaubert: AT&T, Amazon, Verizon, Time Warner/AOL oder Comcast werden als mögliche Aufkäufer genannt. Auch Google ließ inzwischen von seiner Hilfsbereitschaft wissen.Wie ernst deren Absichten sind, lässt sich derzeit nicht wirklich abschätzen. Allerdings drängt sich der Verdacht auf, dass die Namen von interessierter Seite ins Spiel gebracht werden, um das Rennen spannender zu machen und den Preis für Microsoft in die Höhe zu treiben.
Das Übernahmeangebot macht deutlich, wie ernst Microsoft den Kampf um die Suche und damit die Online-Werbeeinnahmen nimmt. Das Unternehmen kämpft mit allen Mitteln, um Google zumindest einigermaßen in Schach zu halten. Den ganzen Beitrag lesen »
ShareThis
Kategorie Nicht zugeordnet | 5 Kommentare » | ShareThis
28. Januar 2008 von Heinrich Vaske
Mein Liebling aus unserem neuen Forum “Aufgehängt” (wo ITler über DAUs herziehen):
Software-Schulung bei einem externen Anbieter - ein Etikettierprogramm aus der Schweiz.
Einführung in die neue, Windows-basierte Programmversion.
Kapitel 1 - Grundlagen.
“Und hier”, sagt der Kursleiter, “fahren wir mit der Maus nach oben…”
Im Augenwinkel sehe ich eine etwas ältere Kursteilnehmerin, die ganz konzentriert die Maus zwischen Daumen und kleinem Finger packt und senkrecht von der Tischplatte wegbewegt…
ShareThis
Kategorie Nicht zugeordnet | 0 Kommentare » | ShareThis
17. Januar 2008 von Christoph Witte
Nokia ließ heute über eine Sprecherin in Helsinki mitteilen, dass man keine Gespräche mit lokalen oder Landespolitikern über die Schließung des Bochumer Werks führen will. Die Entscheidung sei reiflich überlegt. Allerdings werde man mit der Interessensvertretung der betroffenen Mitarbeiter einen Sozialplan aushandeln.
Es ist schon ziemlich dreist rund 60 Millionen Euro Subventionen einzuschieben, abzuwarten, bis die Bindefrist abläuft und dann in ein neues Werk zu verschwinden, für das es wieder etliche Millionen Subventionen gibt. Aber wirklich kaltschnäuzig ist es, dann auch noch Gespräche mit den Vertretern der Region zu verweigern, die ihnen die Steuergelder zwischen 1995 und 1999 zukommen ließen.
Unternehmenssprecherin Arja Suominen sagte heute in Helsinki, die Entscheidung zur Schließung sei “sehr genau durchdacht”. Verhandlungsbedarf gebe es nicht.
Das war heute Nachmittag auf Spiegel online zu lesen.
Aber vielleicht lernen wir ja etwas daraus. Einmal, dass solche Wirtschaftsförderung nur einen kurzfristigen Effekt hat, wenn man es mit globalen Konzernen zu tun hat, die ihre Produktionsstandorte streng nach den für sie günstigsten Konditionen aussuchen und diese Bedingungen offenbar auch ständig gegen neue Offerten prüfen. Und zum Zweiten aus der Aussage von Jürgen Rüttgers (CDU), dem Ministerpräsidenten von NRW. Wie sagte er doch vor den Toren des Nokia-Werkes in Bochum: “Deutschland ist nicht nur ein Produktionsstandort, sondern auch ein Absatzmarkt.”
ShareThis
Kategorie Nicht zugeordnet | 10 Kommentare » | ShareThis
15. Januar 2008 von Christoph Witte
Nicholas Carr ist ein Phänomen. Seit vier Jahren dreht und wendet er seine ursprünglich 2003 im “Harvard Business Review” veröffentlichte These “IT doesn`t matter” so, dass er offenbar gut davon leben kann. Sein neuestes Buch “The Big Switch” sagt erneut den Tod der IT-Abteilung in ihrer heutigen Form voraus. Dieses Mal trägt der Trend zum Utility- oder besser gesagt Cloud Computing die unternehmensinterne IT zu Grabe. Den ganzen Beitrag lesen »
ShareThis
Kategorie Nicht zugeordnet | 6 Kommentare » | ShareThis
11. Januar 2008 von Heinrich Vaske
Das kann ja heiter werden: Auf der CeBIT werden die 70er wieder aufleben. Softwarehersteller Wilken hat schon mal ein paar Mitarbeiter photografiert, die bestimmt immer so rumlaufen. Grün, friedlich aber wahrscheinlich gegen informationstechnische Abrüstung. Die CeBIT wird zur Kommune 08 - freuen wir uns auf den Spring of Love (oder ist da noch Winter?)!

ShareThis
Kategorie Nicht zugeordnet | 3 Kommentare » | ShareThis
10. Dezember 2007 von Christoph Witte
Eine Zahl zum Nachdenken. Zurzeit sind weltweit etwa drei Milliarden Handys im Einsatz, und es werden mehr. Gerade in Schwellen- und Entwicklungsländern nimmt die Zahl der Endgeräte weiter rasant zu. Zum Vergleich: Den drei Milliarden Mobilfunkern stehen etwa 600 Millionen PCs gegenüber. Angesichts dieses Verhältnisses wird klar, warum Google so unbedingt diesen Markt für sich erobern will. Warum das Unternehmen das Handy-Betriebssystem Android entwickelt und die Open Handset Alliance aus der Taufe gehoben hat. Den ganzen Beitrag lesen »
ShareThis
Kategorie Nicht zugeordnet | 5 Kommentare » | ShareThis