Stasi-Akten für Wiki-Recherche freigeben?

In den USA haben Aktivisten von Daily Kos begonnen, die Protokolle von 59 Häftlingen der Guantánamo Bay Naval Base durchzuarbeiten. Für dieses Projekt, das als Wiki organisiert ist, suchen sie noch Freiwillige, die die rund 4000 Seiten der Protokolle durchforsten. Ziel ist, die Dokumente der Militärtribunale auf versteckte Hinweise für weitere, noch nicht bekannte Mißhandlungen und Folterungen zu sichten.

Ich frage mich, ob solch ein Vorgehen auch hierzulande für die Stasiakten denkbar und vor allem wünschenswert wäre. Ich habe genug Phantasie, um mir auszurechnen, was solch eine öffentliche Rezension der DDR-Vergangenheit an Anschwärzungen und heimtückischem Intrigantentum nach sich ziehen könnte. Andererseits würden vielleicht einige/viele der ehemaligen Schergen offenbar, die es auch nach der Wende wieder geschafft haben, sich zu positionieren - und die nicht entdeckt sind. Ich neige allerdings dazu, solch ein Wiki-Verfahren zur Vergangenheitsbewältigung trotzdem abzulehnen.

3 Reaktionen zu “Stasi-Akten für Wiki-Recherche freigeben?”

  1. kk

    http://wiki.ib.hu-berlin.de/index.php/Willkommen

  2. wdrxkaRr2T

    Aq5sukrAYHSGO UFkos7GtHk2D VYDs3jgo8hu

  3. EyoPCoe4k5

    [url=http://mWa36EG.k3HLCLu.com]EyoPCoe4k5[/url]

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