Optionen gehen ins Geld

Der Skandal um falsch terminierte Aktienoptionen und die Versäumnisse der Unternehmen, diese Extra-Boni für das Topmanagement auch den Anteilseignern zu melden, weitet sich aus. Rund 30 Firmen werden derzeit in den USA von der Börsenaufsicht SEC unter die Lupe genommen, die Mehrzahl davon sind aus der Hightech-Branche. Während sich die Topmanager bereichert haben, zahlen Investoren die Zeche: Kurse brechen ein, betroffene Firmen werden als Übernahmekandidaten gehandelt, die Börsen nehmen die Aktien vom Kurszettel.

Als eines der ersten Unternehmen hat Mercury Interactive drei Manager entlassen, dem Ex-CEO die Optionen gestrichen und rechtliche Schritte gegen ihn eingeleitet. Bleibt zu hoffen, dass sich andere Firmen daran ein Beispiel nehmen und die Maßnahmen dazu beitragen, das Verhältnis von Management-Performance und Management-Vergütung ins Gleichgewicht zu bringen.

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