Komische Statistik
Das Statistische Bundesamt hat gesprochen:
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, haben viele Unternehmen in Deutschland im Jahr 2005 ihre bisherigen Internetanschlüsse durch Breitbandverbindungen ersetzt. Im vergangenen Jahr verfügten insgesamt 44% aller Unternehmen über einen DSL-Anschluss (Digital Subscriber Linie), damit lag die Ausstattung mit Internet-Breitbandanschlüssen um 8 Prozentpunkte höher als im Jahr 2004. Über einen ISDN-Anschluss (Integrated Services Digital Network) gingen 44% der Unternehmen im Jahr 2005 ins Internet, ein analoges Modem nutzten 8% der Unternehmen, eine drahtlose Verbindung verwendeten 4%.
Mich dünkt, dass die Bundesstatistiker hier fälschlich Breitband mit DSL gleichsetzen. Ich jedenfalls hänge hier gerade an einer richtigfetten Pipe, die uns ein Internet Service Provider ins Haus gelegt hat. Und das dürfte in den meisten anderen Firmen auch der Fall sein, in denen es viele Arbeitsplätze mit Internet-Zugang gibt.
Am 20. Juni 2006 um 17:34 Uhr
Na, da überschätz mal nicht die Firmen und ihre Budgets. Da draußen sind nach meiner Erfahrung auch bei dreistelligen Arbeitsplatzzahlen viele DSL-Installationen am Start. Zum Surfen ist das allemal genug und die Mails kommen dann wie in der Steinzeit per POP3 ins Haus.