Kaum zu glauben: Lotus Notes für Linux

Nun hat es die IBM doch noch geschafft, Lotus Notes in einer nativen Fassung für Linux zu entwickeln. Sie soll am 24.7. erscheinen. Damit beendet der Konzern seine bisher halbherzige Linux-Strategie bezüglich Domino/Notes. Den Domino Server gibt es ja schon lange für Linux. Nicht so der Notes-Client. Zwar konnte man die Browser-Schnittstelle “Inotes” verwenden, doch wer am Linux-Desktop über Kalender- und E-Mail-Funktionen des Web-Clients hinaus Funktionen nutzen wollte (z.B. Workflows, eigene Datenbanken etc.), musste einen Terminal-Server bemühen oder einen Windows Emulator starten. Ich habe beides ausprobiert. Es geht zwar, doch es erscheint dem Anwender eher wie eine Notlösung und erfordert im Falle des Terminal-Servers unter Umstönen zusätzliche Investitionen. IBM hätte sich ruhig früher zu diesem Schritt entschließen können.

4 Reaktionen zu “Kaum zu glauben: Lotus Notes für Linux”

  1. Lotus Notes Client nun auch für Linux — Software Guide

    […] (via CW Notizblog) […]

  2. Sebastian

    Notes ist die Hölle jenseits jeglicher Usability-Konventionen.

  3. raven::online

    Business wir kommen

    Wenn ich manchmal so diverse Firmenmitarbeiter frage, warum bei denen kein Linux im Betrieb eingesetzt wird, höre ich oft "Wir nutzen Lotus Notes" und das gibt es nicht für Linux. Nun diese Antwort können sie sich nun sparen, denn es gibt nun

  4. Hans Vogt

    ….. und bald gibt es auch eine IP Telefonie Lösung, die auf Linux betrieben werden kann und 100% in Lotus Notes & IBM Sametime intergriert ist. Weitere Informationen unter http://www.iscoord.com.

Einen Kommentar schreiben


Close
Powered by ShareThis