Überwachung 2.0
Nachdem neulich Bombenkoffer in Zügen der Bahn aufgetaucht sind, wurden Forderungen nach einer Komplettüberwachung von Bahnhöfen und Zügen mit Kameras vorgetragen. Persönlich halte ich davon nichts. Allerdings brachte es mich auf die Idee einer effizienten Überwachung mit Hilfe ”moderner Technologien”: Wenn Politiker das Volk vertreten, sollten sie auch vom Volk überwacht werden. Und zwar auf Schritt und Tritt. Das ist unser gutes Recht.
Anfangen kann man ja mit den Bundestagsabgeordneten: Informationen, Termine, Zitate und Bilder von Gesprächspartnern lassen sich inzwischen auch von unterwegs leicht in Blogs einpflegen. Vier arbeitslose Berichterstatter im Schichtdienst pro Volksvertreter sollten vollauf genügen. Das stärkt auch die Bindung der Abgeordneten zu ihrem Wahlvolk. Und es trägt dazu bei, die Sicherheit Deutschlands zu gewährleisten. Das ist doch schließlich das oberste Ziel.
Am 9. August 2006 um 08:58 Uhr
Ich halte persönlich nichts davon, wie Herr Freimark. Dennoch der Ansatz “moderner Technologien” erzeugt jetzt schon große Ideensammlungen in mir. Ich finde dass Politiker im beruflichen Handeln überwacht werden sollten, richtig!