Armutszeugnis

T-Systems muss sparen: An Handytelefonaten, der Nutzung von WLAN-Hotspots, Getränken, Dienstreisen und Weihnachtsfeiern. Und natürlich auch bei Fortbildungsmaßnahmen. Ein Kollege witzelte: Durstig zum Kunden trampen. Und dort heimlich über das Festnetz telefonieren. Management by mobbing around.

11 Reaktionen zu “Armutszeugnis”

  1. martin

    Die konzerneigenen Produkte sind also so teuer, daß man sich ihre Benutzung selbst nicht mehr leisten kann. Das läßt ja tief blicken.

  2. rl

    Selbstmord aus Angst vor dem Tot?

    0 Kosten und 0 Umsatz ist sicher auch eine tolle Sanierungsstrategie

  3. Mitmensch

    Das hört sich eher nach Aufgabe des Geschäftsbetriebs an als nach Sparprogramm. Keine Forschung, keine neuen Produkte, keine Fortbildung, keine Reisen, keine Verkaufsförderung. Wow.

  4. Das E-Business Weblog

    T-Systems spart

    Wenn man der Wirtschaftswoche Glauben schenken darf, hat die T-Systems einige interessante Sparmaßnahmen beschlossen. Unter anderem Gibt’s nichts mehr zu Essen. (”Obst, Kekse, Brötchen sonstige Catering sind generell gestoppt, Getränke…

  5. CW Notizblog » Blog Archive » Forever Flash

    […] CW Notizblog COMPUTERWOCHE-Redakteure sagen ihre Meinung « Armutszeugnis […]

  6. MP

    Von wo rufen Sie an - T-Systems ? Uns kommen die Tränen - wir rufen Sie zurück!

  7. Onewayticket

    Es wird immer Besser, am Besten ist wir gehen freiwillig.

  8. Alexander Freimark

    Der Idealfall aus unternehmerischer Perspektive ist dann erreicht, wenn Mitarbeiter eine “Abfindung” zahlen müssen, um eine Firma verlassen zu dürfen …

  9. T-Systemianer

    Aussenwirkung + Hintergrund

    Also so kann man das ja nicht stehen lassen. Sicherlich sind die vorgegebenen Sparmaßnahmen strittig. Doch in dem hier geschilderten Ausmaß wird nicht gespart! Natürlich werden Dienstwagen, Handy etc. uneingeschränkt genutzt. Schließlich telefoniert ja keiner zum Spaß- hoffe ich zumindest.

    Viel schlimmer als die viel diskutierten Sparmaßnahmen sind die kurzsichtigen Entscheidungen des unter zu starken Druck gekommenen “mittleren” Managements. Leider sind bei der letzten Neustrukturierung, zumindest der BS, die guten Leute degradiert und durch Karriere-Egos ersetzt worden. Dieses neue Geflecht von unerfahrenen und teilweise zu schnell hochgespülten
    Karrieristen mündet im Ergebnis der aktuellen Situation. Ganz klar wer das ausbadet. Die ohnehin mächtig unter Druck und Angst gestellten Mitarbeiter an der Basis und Kundenfront. Die dazu noch den schwachsinnigen Kurs gegenüber den Kunden vertreten müssen. Hoffentlich wird darauf die Öffentlichkeit und Aktionärsmehrheit irgendwann aufmerksam.

    Wie es Ron Sommer gestern richtigerweise bei Christiansen angeführt hat:
    “Wenn sie der Fußballmannschaft vor dem Spiel sagen: Ich entlasse jeden Dritten. Glauben sie, dass die Mannschaft anschließend das Spiel gewinnen wird?“

    Besser wäre es jeden dritten Manager auszutauschen. Das wäre sicherlich eine vernünftige, kritische Größe um diesem durchaus potentiellen Unternehmen eine glänzende Zukunftsperspektive zu verschaffen.

    Jedoch ist es ja meist so, dass zuerst das Kind (welches schon aus der Wanne gespült wurde) noch in den Brunnen fallen muss.

  10. Onewayticket

    Ich denke auch, dass T-Systems in den letzten 4 Jahren
    nicht mehr viel für uns Mitarbeiter übrig hat. Dabei spielt
    es kaum eine Rolle aus welcher BU wir stammen. Seit Jahren
    wird das Team mit Füßen getreten und hat nur noch zu funktionieren.

    Sommerfeste, Weihnachtsfeiern kennen wohl nur T-Systemsmitarbeiter
    nicht mehr. Dabei ist genau dies ein Zeichen der Führungsebene, das
    man mit seinen Mitarbeitern an der Front zufrieden ist.
    Aber zufrieden ist man wohl nur, wenn man das letzte aus seinen Unter-
    gebenen rausgeholt hat und sie dann nach vielen Jahren rausgemobbt hat.

    Da werden intern permanent Umfragen für viel viel Geld von einem unabhängigen Institut durchgeführt, die Frage ist nur wozu? So richtig
    geändert wird dadurch nichts, man redet darüber, aber dann geht es munter weiter mit der Erniedrigung der eigenen Mitarbeiter.

    Mobbing ist bei T-Systems inzwischen an der Tagesordnung, viele von uns
    fragen sich inzwischen ob sie nicht wirklich freiwillig das Handtuch werfen..

    Wäre vielleicht die bessere Lösung…… Wer weiss…..

    Eine Mitarbeiterin der T-Systems

  11. connaisseur

    was soll man schon von einem Unternehmen halten, das
    a) auf seinen websites im Rahmen von “Dynamic Services for SAP” Terrabytes verkauft (= besonders erdige Bytes ?!? naja, dann hoffentlich wenigstens zum Schnäppchenpreis, Glückwunsch an die Kunden!)
    b) dessen Messeschilder auf achimowitz.de (”Spruchklopf-O-Mat”) als Musterbeispiel und “best-practice” für inhaltsloses Ultra-Bla herhalten…

Einen Kommentar schreiben


Close
Powered by ShareThis