Bitkom goes Big Brother

Der Bitkom findet es bitter, dass in Deutschland so wenig für Videoüberwachung ausgegeben wird.

“Doch speziell im Segment der Video-Überwachung liegen wir weit abgeschlagen hinter Großbritannien”

jammerte Verbandschef Harms heute auf der Münchner Systems.

Die Briten investieren dieses Jahr 661 Millionen Euro in Elektronik zur Videoüberwachung, die Deutschen mit 185 Millionen Euro nicht einmal ein Drittel dieser Summe. Unterschiede gibt es auch in der Nachfragestruktur. Während im Vereinigten Königreich mehr als die Hälfte aller Kamera-Umsätze mit Verkäufen an die öffentliche Hand gemacht werden, sind es Deutschland nur ein Viertel

heißt es weiter in einer Pressemitteilung.

Ich finde, mit Terrorangst wird schon viel zu viel Überwachung begründet. Und finde es darum sehr gut, dass wir weniger dafür ausgeben als die Briten.

Die eigentliche Frage muss lauten: “Wollen Sie Videoüberwachung oder Sicherheit?”

sagt der FoeBuD — und hat damit verdammt Recht. Meiner bescheidenen Meinung nach jedenfalls. Aber sicher sieht das auch der ein oder andere anders…

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