Combots must die harder
Ich hatte mich an dieser Stelle ja früher schon mal über Combots ausgelassen. Das hier

hat mich nur noch bestärkt in meiner Meinung, nachdem ich heute doch tatsächlich den Link zur Installation des Clients erhielt. Im Task-Manager finde ich drei laufende Combots-Programme mit 85, 20 und 5 MB Hauptspeichernutzung — was für ein Ressourcenfresser! Das ist selbst für eine Beta bissl happig. Zum Vergleich: Bei Skype (und das kann immerhin Voice und Video) gibt es zwei Prozesse mit 25 und 14 MB RAM-Hunger…
Ebenfalls blöd: Combots hat keinen brauchbaren Dialog für die Voreinstellungen. Hab einen Kollegen eingeladen zwecks Test, und dessen Symbol schwebt nun auf meinem Desktop herum und lässt sich nicht mal ausblenden. Aber vielleicht bin ich ja auch nur blöd rauszufinden, wie.
Und noch was: Combots installiert sich in den Eigene-Dateien-Ordner statt unter Programme. Schlappe 175 MB. Davon 58 für die Java-Runtime von Sun. Die sich längst auf meinem Rechner befand. In einer neueren Version allerdings.
So wird das nix, Combots.
Am 14. November 2006 um 17:04 Uhr
Programme, die sich in Eigene Dateien installieren finde ich nicht schlecht (solange sie auch die Registry und sonstige Windows-Systemeinstellungen in Ruhe lassen). Die bekomme ich dann wenigstens sauber rausgelöscht aus meinem System.
Dass die JRE nicht gefunden wird, ist allerdings ziemlich nervig.
Am 14. November 2006 um 17:20 Uhr
Passt doch dann super zu Vista.
Am 15. November 2006 um 02:42 Uhr
Das dass User Interface von ComBOTS - sagen wir mal freundlich - gewöhnungsbedürftig ist, war uns ja schon klar.
Dass die Jungs auf extrem wenig Ahnung in der Konfiguration eines ordentlichen Installers haben, lässt das Produkt auch nicht besser dastehen.
Habe es auch installiert - aber nach 1 Tage bereits über den Jordan wandern lassen.
Selbst im Pressebereich von ComBOTS findet sich fast nix: https://www.presscenter.combots.com/index.php?id=20&L=0
Die einzige Bewegung findet sich im Bereich Jobs der ComBOTS Website, der jetzt sehr klein geworden ist: Entweder haben sie tatsächlich genug Leute, oder - wahrscheinlicher - sie müssen langsam an der burnrate arbeiten, da sie gemerkt haben, dass Sie im Jahr 2006 angekommen sind.
Minimale Innovation, schlechtes User Interface, fieser Installer, keine relevanten Partnerschaften, keine Promotion durch 1&1. Ergo: Kein Grund, es noch ein zweites mal zu testen.
Am 15. November 2006 um 10:36 Uhr
Ich kann nur den Kopf schütteln, wenn ich sehe, wie sich manche in Blogs produzieren. Keine Ahnung, aber mal laut raustrompeten, weil Anti sein ja cool ist. Aberja, Blogs sind ja die modernen Sandkästen, was wunderts mich eigentlich…
boy
Am 15. November 2006 um 16:32 Uhr
Ich habe nur die Pressemitteilungen gelesen und habe nichts Neues und Nützliches gefunden bei Combots. Außer nutzlosen Comics nichts besonderes. Dass dann das Wenige auch noch Schwächen hat, bestätigt meinen ersten EIndruck: Großer Fehlschlag.
Am 6. Dezember 2006 um 22:39 Uhr
[…] Was hat er gemacht? Er hat in erkennbar satirischer Weise einen doch sehr euphorischen Beitrag der Deutschen Welle über Combots Gründer Kleve („Der deutsche Bill Gates“) zum Anlass genommen, sich Gedanken über die Entstehung des Beitrags zu machen. Mit durchaus batzigen Worten („Wem muß man bei der Deutschen Welle eigentlich einen blasen gut zureden, damit ein derartig unkritischer Werbebeitrag über die eigene Firma erscheint?“). So what. Da haben sich andere in viel härteren Worten ausgedrückt („Combots must die harder“). […]
Am 11. Januar 2007 um 04:07 Uhr
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Am 31. Januar 2007 um 18:15 Uhr
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Regards, Paul