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	<title>Kommentare zu: Sun sichert Java das Überleben</title>
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	<link>http://blog.computerwoche.de/2006/11/20/sun-sichert-java-das-uberleben/</link>
	<description>COMPUTERWOCHE-Redakteure sagen ihre Meinung</description>
	<pubDate>Fri, 09 Jan 2009 22:54:01 +0000</pubDate>
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		<item>
		<title>Von: Patrick</title>
		<link>http://blog.computerwoche.de/2006/11/20/sun-sichert-java-das-uberleben/#comment-31145</link>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Nov 2006 14:51:03 +0000</pubDate>
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		<description>Habe vergessen zu sagen, daß ein nicht unbedeutender Grund für die GPL für Java ist, daß Sun mit Java auch stärker auf dem Linux-Desktop vertreten sein möchte.

Die meisten Linux-Distributionen für End-User enhalten nur OpenSource-Programme. Kein Java, kein Flash, kein Acrobat Reader.
Dafür gibt es dann die OpenSource-Gegenstücke: gcj oder Kaffe anstelle von Java, gnash anstelle von Flash und xpdf, kpdf und Evince anstelel von Acrobat Reader.

Auch das OpenOffice.org-Team läßt (obwohl es von Sun gegründet wurde) nur Java-Code zu, der auch auf OpenSource JavaVMs läuft.

Durch das unter die GPL-stellen von Java, wird es auch auf den Linux-Distributionen wieder stärker Einzu erhalten.
Und Sun, respective Jonathan Schwartz, möchte daß Java möglichst weit verbreitet wird.
Auch MacOS X ist es sowiso schon mit installiert.
Auf Linux soll es eine größere Verbreitung finden, indem Java unter eine OpenSource-Lizenz gestellt wurde.
Und unter Windows soll es eine größere Verbreitung finden, indem mit Computerherstellern Verträge geschlossen werden, damit diese es auf ihren Rechnern bereits vorinstallieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Habe vergessen zu sagen, daß ein nicht unbedeutender Grund für die GPL für Java ist, daß Sun mit Java auch stärker auf dem Linux-Desktop vertreten sein möchte.</p>
<p>Die meisten Linux-Distributionen für End-User enhalten nur OpenSource-Programme. Kein Java, kein Flash, kein Acrobat Reader.<br />
Dafür gibt es dann die OpenSource-Gegenstücke: gcj oder Kaffe anstelle von Java, gnash anstelle von Flash und xpdf, kpdf und Evince anstelel von Acrobat Reader.</p>
<p>Auch das OpenOffice.org-Team läßt (obwohl es von Sun gegründet wurde) nur Java-Code zu, der auch auf OpenSource JavaVMs läuft.</p>
<p>Durch das unter die GPL-stellen von Java, wird es auch auf den Linux-Distributionen wieder stärker Einzu erhalten.<br />
Und Sun, respective Jonathan Schwartz, möchte daß Java möglichst weit verbreitet wird.<br />
Auch MacOS X ist es sowiso schon mit installiert.<br />
Auf Linux soll es eine größere Verbreitung finden, indem Java unter eine OpenSource-Lizenz gestellt wurde.<br />
Und unter Windows soll es eine größere Verbreitung finden, indem mit Computerherstellern Verträge geschlossen werden, damit diese es auf ihren Rechnern bereits vorinstallieren.</p>
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		<title>Von: Patrick</title>
		<link>http://blog.computerwoche.de/2006/11/20/sun-sichert-java-das-uberleben/#comment-31140</link>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Nov 2006 14:32:16 +0000</pubDate>
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		<description>&#62; Jahrelang fordertern mehr (IBM) oder weniger prominente IT-Anbieter Sun
&#62; immer wieder dazu auf, Java unter eine Opensource-Lizenz zu stellen. Sun
&#62; weigerte sich aus verständlichen Gründen:

Das hatte weniger mit dem Unternehmen zu tun, als vielmehr mit dem damaligen CEO.
Scott McNealy hätte Java niemals unter eine OpenSource-Lizenz gestellt.
Jonathan Schwartz hingegen will nun alle Software die Sun entwicklet hat unter (mindestens) eine OpenSource-Lizenz stellen.


&#62; Aber da die Sache mit dem Geld verdienen nie geklappt hatte und man
&#62; doch Teile der Entwicklungslast auf mehrere Schultern legen wollte,
&#62; erfanden die Sun-Verantwortlichen mit der Common Development and
&#62; Distribution Licence (CDDL) eine “Open-Source-Lizenz”, die ihnen bei der
&#62; Weiterentwicklung von Java weiterhin die Oberhand garantierte.

Das JDK wurde _nie_ unter die CDDL gestellt.
Zuerst stand es unter der "Sun Community Source License" (SCSL - keine OpenSource-Lizenz) und später zusätzlich unter der Java Research License (JRL - ebenfalls keine OpenSource-Lizenz).


&#62; Weil das offenbar auch wenig nutzte, ging Sun im zweiten Anlauf den
&#62; ganzen Weg und stellt die Java-Implementierung unter die General
&#62; Public License 2.

Was die Lizenzen angeht, ist es wichtig zu erwähnen, daß Sun die GPL nicht  anstelle der JRL oder so verwendet.
Die alten Lizenzen (sowohl fürs JSE als auch fürs JEE) bleiben erhalten. Nur steht es nun zusätzlich _auch_ unter der GPL v2.
Desweiteren bleibt auch die "Binary Code License" von Java erhalten. Die GPL betrifft nur den Quellcode. Natürlich kann man ihn selber kompilieren und dann steht das Kompilat auch unter der GPL. Aber man darf es dann nicht Java nennen.


&#62; sondern die Lizenz schreibt vor, dass auch alle Produkte, die von einer
&#62; unter GPL stehenden Software abgeleitet sind, ihrerseits unter GPL
&#62; gestellt werden müssen.

Ebenfalls erwähnen sollte man an der Stelle aber, daß die Java-Bibkliothek (die erst im nächsten Jahr veröffentlicht wird) und einige Teile der Java Hotspot VM unter der GPL v2 mit GNU Classpath exception stehen.

Die reine GPL v2 besagt, daß alles was gegen die GPL gelinkt wird, ebenfalls unter der GPL (oder einer kompatiblen Lizenz) stehen muß.

Die LGPL besagt, daß alles was statisch gegen die LGPL gelinkt wird, ebenfalls unter der LGPL, GPL oder einer kompatiblen Lizenz stehen muß. Alles was dynamisch gegen die LGPL gelinkt wird, darf hingegen unter jeder beliebigen Lizenz stehen und auch ClosedSource sein.

Die GPL + GNU Classpath exception ist ähnlich der glibc-Lizenz: Alles was gegen die GPL + GNU Classpath exception gelinkt wird (egal ob dynamisch oder statisch) kann unter jeder beliebigen Lizenz stehen (auch einer ClosedSource-Lizenz). Nur darf man halt den Quellcode einer bereits existierenden Datei die unter dieser Lizenz steht nicht einfach modifizieren und unter eine andere Lizenz stellen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt; Jahrelang fordertern mehr (IBM) oder weniger prominente IT-Anbieter Sun<br />
&gt; immer wieder dazu auf, Java unter eine Opensource-Lizenz zu stellen. Sun<br />
&gt; weigerte sich aus verständlichen Gründen:</p>
<p>Das hatte weniger mit dem Unternehmen zu tun, als vielmehr mit dem damaligen CEO.<br />
Scott McNealy hätte Java niemals unter eine OpenSource-Lizenz gestellt.<br />
Jonathan Schwartz hingegen will nun alle Software die Sun entwicklet hat unter (mindestens) eine OpenSource-Lizenz stellen.</p>
<p>&gt; Aber da die Sache mit dem Geld verdienen nie geklappt hatte und man<br />
&gt; doch Teile der Entwicklungslast auf mehrere Schultern legen wollte,<br />
&gt; erfanden die Sun-Verantwortlichen mit der Common Development and<br />
&gt; Distribution Licence (CDDL) eine “Open-Source-Lizenz”, die ihnen bei der<br />
&gt; Weiterentwicklung von Java weiterhin die Oberhand garantierte.</p>
<p>Das JDK wurde _nie_ unter die CDDL gestellt.<br />
Zuerst stand es unter der &#8220;Sun Community Source License&#8221; (SCSL - keine OpenSource-Lizenz) und später zusätzlich unter der Java Research License (JRL - ebenfalls keine OpenSource-Lizenz).</p>
<p>&gt; Weil das offenbar auch wenig nutzte, ging Sun im zweiten Anlauf den<br />
&gt; ganzen Weg und stellt die Java-Implementierung unter die General<br />
&gt; Public License 2.</p>
<p>Was die Lizenzen angeht, ist es wichtig zu erwähnen, daß Sun die GPL nicht  anstelle der JRL oder so verwendet.<br />
Die alten Lizenzen (sowohl fürs JSE als auch fürs JEE) bleiben erhalten. Nur steht es nun zusätzlich _auch_ unter der GPL v2.<br />
Desweiteren bleibt auch die &#8220;Binary Code License&#8221; von Java erhalten. Die GPL betrifft nur den Quellcode. Natürlich kann man ihn selber kompilieren und dann steht das Kompilat auch unter der GPL. Aber man darf es dann nicht Java nennen.</p>
<p>&gt; sondern die Lizenz schreibt vor, dass auch alle Produkte, die von einer<br />
&gt; unter GPL stehenden Software abgeleitet sind, ihrerseits unter GPL<br />
&gt; gestellt werden müssen.</p>
<p>Ebenfalls erwähnen sollte man an der Stelle aber, daß die Java-Bibkliothek (die erst im nächsten Jahr veröffentlicht wird) und einige Teile der Java Hotspot VM unter der GPL v2 mit GNU Classpath exception stehen.</p>
<p>Die reine GPL v2 besagt, daß alles was gegen die GPL gelinkt wird, ebenfalls unter der GPL (oder einer kompatiblen Lizenz) stehen muß.</p>
<p>Die LGPL besagt, daß alles was statisch gegen die LGPL gelinkt wird, ebenfalls unter der LGPL, GPL oder einer kompatiblen Lizenz stehen muß. Alles was dynamisch gegen die LGPL gelinkt wird, darf hingegen unter jeder beliebigen Lizenz stehen und auch ClosedSource sein.</p>
<p>Die GPL + GNU Classpath exception ist ähnlich der glibc-Lizenz: Alles was gegen die GPL + GNU Classpath exception gelinkt wird (egal ob dynamisch oder statisch) kann unter jeder beliebigen Lizenz stehen (auch einer ClosedSource-Lizenz). Nur darf man halt den Quellcode einer bereits existierenden Datei die unter dieser Lizenz steht nicht einfach modifizieren und unter eine andere Lizenz stellen.</p>
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