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	<title>Kommentare zu: Informatikermangel - ein hausgemachtes Problem</title>
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	<description>COMPUTERWOCHE-Redakteure sagen ihre Meinung</description>
	<pubDate>Fri, 09 Jan 2009 23:07:53 +0000</pubDate>
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		<item>
		<title>Von: Bernd Eckenfels</title>
		<link>http://blog.computerwoche.de/2006/11/30/informatikermangel-ein-hausgemachtes-problem/#comment-168789</link>
		<dc:creator>Bernd Eckenfels</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Apr 2007 17:30:56 +0000</pubDate>
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		<description>Meistens fehlt Erfahrung oder Soft-Skills. Manchmal auch einfach Grundlagenwissen. Selbst Englisch muss man manchmal missen. Und was übrig bleibt ist dann entweder nur da um seinen Marktwert zu taxieren oder hat Vorstellungen die sich nicht ganz mit dem Budget decken.

Problem ist halt, wenn man Leute sucht die auch mal zwischen Kunden und Nearshoring Abteilung vermitteln können.

Bei den Uni-Absolventen ist das größte Problem dass deren "Tauglichkeit" erst im der Probezeit so richtig zu ermitteln ist (deswegen sind wir auch sehr froh über alle die wir selbst "ausgebildet" haben als BAler).

Gruss
Bernd</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Meistens fehlt Erfahrung oder Soft-Skills. Manchmal auch einfach Grundlagenwissen. Selbst Englisch muss man manchmal missen. Und was übrig bleibt ist dann entweder nur da um seinen Marktwert zu taxieren oder hat Vorstellungen die sich nicht ganz mit dem Budget decken.</p>
<p>Problem ist halt, wenn man Leute sucht die auch mal zwischen Kunden und Nearshoring Abteilung vermitteln können.</p>
<p>Bei den Uni-Absolventen ist das größte Problem dass deren &#8220;Tauglichkeit&#8221; erst im der Probezeit so richtig zu ermitteln ist (deswegen sind wir auch sehr froh über alle die wir selbst &#8220;ausgebildet&#8221; haben als BAler).</p>
<p>Gruss<br />
Bernd</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Der Ketzer</title>
		<link>http://blog.computerwoche.de/2006/11/30/informatikermangel-ein-hausgemachtes-problem/#comment-168777</link>
		<dc:creator>Der Ketzer</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Apr 2007 15:48:13 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo, Herr Eckenfels,

was macht die "wenig interessanten Kandidaten" bei Ihnen denn so wenig interessant? Was fehlt denen denn?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo, Herr Eckenfels,</p>
<p>was macht die &#8220;wenig interessanten Kandidaten&#8221; bei Ihnen denn so wenig interessant? Was fehlt denen denn?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Bernd Eckenfels</title>
		<link>http://blog.computerwoche.de/2006/11/30/informatikermangel-ein-hausgemachtes-problem/#comment-168467</link>
		<dc:creator>Bernd Eckenfels</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Apr 2007 22:51:49 +0000</pubDate>
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		<description>@Der Ketzer: na das will ich doch meinen, dass ich das beurteilen kann :)

Nach 15 Jahren in der IT-Branche, als Chief Software Architekt (der sich auch intern mit dem Entwicklungsprozess beschaeftigt und auch selbst programmiert (hat)) glaube ich sehr wohl beurteilen zu können wer sich bewirbt und wie brauchbar die sind.

Leute mit Erfahrung oder auch nur Veranlagung (*g*) sind schwer zu finden - jedenfalls nicht für Unternehmen deren Brand nicht sexy ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Der Ketzer: na das will ich doch meinen, dass ich das beurteilen kann :)</p>
<p>Nach 15 Jahren in der IT-Branche, als Chief Software Architekt (der sich auch intern mit dem Entwicklungsprozess beschaeftigt und auch selbst programmiert (hat)) glaube ich sehr wohl beurteilen zu können wer sich bewirbt und wie brauchbar die sind.</p>
<p>Leute mit Erfahrung oder auch nur Veranlagung (*g*) sind schwer zu finden - jedenfalls nicht für Unternehmen deren Brand nicht sexy ist.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Der Ketzer</title>
		<link>http://blog.computerwoche.de/2006/11/30/informatikermangel-ein-hausgemachtes-problem/#comment-33088</link>
		<dc:creator>Der Ketzer</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Dec 2006 18:48:46 +0000</pubDate>
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		<description>Ich will jetzt nicht schleimen. Wenn ich mich richtig erinnere, habe ich meine Informationen für meine Berufsentscheidungen (Weiterbildung, Fluktuation, Lebensarbeitszeit, Selbstständigkeit, etc.) zu mindestens 80% aus der Computerwoche bezogen.

Danke nachträglich!!!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich will jetzt nicht schleimen. Wenn ich mich richtig erinnere, habe ich meine Informationen für meine Berufsentscheidungen (Weiterbildung, Fluktuation, Lebensarbeitszeit, Selbstständigkeit, etc.) zu mindestens 80% aus der Computerwoche bezogen.</p>
<p>Danke nachträglich!!!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Der Ketzer</title>
		<link>http://blog.computerwoche.de/2006/11/30/informatikermangel-ein-hausgemachtes-problem/#comment-33085</link>
		<dc:creator>Der Ketzer</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Dec 2006 18:32:15 +0000</pubDate>
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		<description>Falls der Wurzelgrumpf mich meint: Ich stehe nicht auf der Straße, ich bin seit über 17 Jahren selbstständig. Es muß auch heißen "... neben ihm steht ein Kanaldeckel schon viele Jahre offen ...".

Während meiner Berufstätigkeit habe ich schon viele Unternehmen und Manager kommen und vergehen sehn. Ich bin immer noch im Geschäft - wenn auch manchmal in der Schweiz :-).

Als ich damals las, dass die Fluktuation so hoch sei, weil die Weiterbildung so schlecht sei, und die Weiterbildung so schlecht sei, weil die Fluktuation so hoch sei, da war für mich die Entscheidung schnell getroffen, mich selbstständig zu machen. Und diese Sprüche "Wir übernehmen die Verantwortung für Ihre Zukunft" haben mich wirklich angewidert. Den heutigen Managern würde ich nicht mal einen Kaktus anvertrauen.

Die sich auf die interne Weiterbildung verlassen haben, wurden vor einigen Jahren (und werden wahrscheinlich immer noch) als fehlqualifiziert behandelt (s.o.).

Außerdem war mir damals Ende der 80er klar, dass diese Zusagen, bis zur Rente im Unternehmen arbeiten zu dürfen, oder dass man in diesem Unternehmen noch Arbeit hätte, wenn man schon älter wäre (damals war ab Ende 50 gemeint), nichts wert sind, und damit alle selbstständig sind, auch wenn sie es noch nicht wissen. 

Ich werde zwar auch immer wieder auf Festanstellung angesprochen, aber meine Antwort ist dann wie Dilbert: "Sie meinen wohl, sie wollen mir weniger bezahlen."

Allmählich sagen auch die Personalberater, dass unseriös ist, wer heute noch Festanstellung verspricht.

Zurück zum Kanaldeckel, um ein chinesisches Sprichwort abzuwandeln:
Wenn man lange genug neben einem Kanal steht, sieht man die Leichen der anderen vorbei treiben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Falls der Wurzelgrumpf mich meint: Ich stehe nicht auf der Straße, ich bin seit über 17 Jahren selbstständig. Es muß auch heißen &#8220;&#8230; neben ihm steht ein Kanaldeckel schon viele Jahre offen &#8230;&#8221;.</p>
<p>Während meiner Berufstätigkeit habe ich schon viele Unternehmen und Manager kommen und vergehen sehn. Ich bin immer noch im Geschäft - wenn auch manchmal in der Schweiz :-).</p>
<p>Als ich damals las, dass die Fluktuation so hoch sei, weil die Weiterbildung so schlecht sei, und die Weiterbildung so schlecht sei, weil die Fluktuation so hoch sei, da war für mich die Entscheidung schnell getroffen, mich selbstständig zu machen. Und diese Sprüche &#8220;Wir übernehmen die Verantwortung für Ihre Zukunft&#8221; haben mich wirklich angewidert. Den heutigen Managern würde ich nicht mal einen Kaktus anvertrauen.</p>
<p>Die sich auf die interne Weiterbildung verlassen haben, wurden vor einigen Jahren (und werden wahrscheinlich immer noch) als fehlqualifiziert behandelt (s.o.).</p>
<p>Außerdem war mir damals Ende der 80er klar, dass diese Zusagen, bis zur Rente im Unternehmen arbeiten zu dürfen, oder dass man in diesem Unternehmen noch Arbeit hätte, wenn man schon älter wäre (damals war ab Ende 50 gemeint), nichts wert sind, und damit alle selbstständig sind, auch wenn sie es noch nicht wissen. </p>
<p>Ich werde zwar auch immer wieder auf Festanstellung angesprochen, aber meine Antwort ist dann wie Dilbert: &#8220;Sie meinen wohl, sie wollen mir weniger bezahlen.&#8221;</p>
<p>Allmählich sagen auch die Personalberater, dass unseriös ist, wer heute noch Festanstellung verspricht.</p>
<p>Zurück zum Kanaldeckel, um ein chinesisches Sprichwort abzuwandeln:<br />
Wenn man lange genug neben einem Kanal steht, sieht man die Leichen der anderen vorbei treiben.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: wurzelgrumpf</title>
		<link>http://blog.computerwoche.de/2006/11/30/informatikermangel-ein-hausgemachtes-problem/#comment-32780</link>
		<dc:creator>wurzelgrumpf</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Dec 2006 01:45:39 +0000</pubDate>
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		<description>Und jetzt steht wieder einer von diesen gut ausgebildeten Informatikern auf der Strasse. Und unter ihm öffnet sich ein Kanaldeckel...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Und jetzt steht wieder einer von diesen gut ausgebildeten Informatikern auf der Strasse. Und unter ihm öffnet sich ein Kanaldeckel&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Der Ketzer</title>
		<link>http://blog.computerwoche.de/2006/11/30/informatikermangel-ein-hausgemachtes-problem/#comment-32482</link>
		<dc:creator>Der Ketzer</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Dec 2006 14:19:33 +0000</pubDate>
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		<description>Herr Eckenfels, da stellt sich die Frage, ob Sie das überhaupt beurteilen können, wer für Sie in Frage kommt. Welche Ausbildung haben Sie selbst denn?

Wenn die Rendite bei Informatik so niedrig liegt, dann kann es nicht an ein paar wenigen Problemfällen liegen, sondern an grundsätzlichen Dingen. 

Das liegt m.E. hauptsächlich daran, dass man in der IT-Branche von Managern beurteilt wird, die nicht mal das erste Semester Informatik gepackt hätten, weil es ihnen am logischen Denken fehlt, die nicht mal wissen, was das Informatikstudium beinhaltet und aufgrund von irgendwelchen Vorurteilen entscheiden: Das ist eine dynamische Branche, über 40 ist man zu alt, Informatiker sind nur Computerfreaks oder Programmierfuzzis, aber dem Ingenieur ist ja nichts zu schwör. Aber an der Uni war - jedenfalls zu meiner Zeit - die Hierarchie umgekehrt: Wer es bei der Informatik nicht packte, ging in andere Fächer und erhielt dort gute Noten (meistens zu den Ingenieuren). Keiner, der es in anderen Fächern nicht packte, ging zu den Informatikern. 

Vor einigen Jahren wurden viele DV-Spezialisten auf die Straße gesetzt mit der Begründung, sie seien fehlqualifiziert. Das kann doch nur sein, wenn die Unternehmen sie nicht auf dem laufenden Stand gehalten haben.

Was vermuten Sie denn, warum die Rendite für Informatik so niedrig liegt?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Herr Eckenfels, da stellt sich die Frage, ob Sie das überhaupt beurteilen können, wer für Sie in Frage kommt. Welche Ausbildung haben Sie selbst denn?</p>
<p>Wenn die Rendite bei Informatik so niedrig liegt, dann kann es nicht an ein paar wenigen Problemfällen liegen, sondern an grundsätzlichen Dingen. </p>
<p>Das liegt m.E. hauptsächlich daran, dass man in der IT-Branche von Managern beurteilt wird, die nicht mal das erste Semester Informatik gepackt hätten, weil es ihnen am logischen Denken fehlt, die nicht mal wissen, was das Informatikstudium beinhaltet und aufgrund von irgendwelchen Vorurteilen entscheiden: Das ist eine dynamische Branche, über 40 ist man zu alt, Informatiker sind nur Computerfreaks oder Programmierfuzzis, aber dem Ingenieur ist ja nichts zu schwör. Aber an der Uni war - jedenfalls zu meiner Zeit - die Hierarchie umgekehrt: Wer es bei der Informatik nicht packte, ging in andere Fächer und erhielt dort gute Noten (meistens zu den Ingenieuren). Keiner, der es in anderen Fächern nicht packte, ging zu den Informatikern. </p>
<p>Vor einigen Jahren wurden viele DV-Spezialisten auf die Straße gesetzt mit der Begründung, sie seien fehlqualifiziert. Das kann doch nur sein, wenn die Unternehmen sie nicht auf dem laufenden Stand gehalten haben.</p>
<p>Was vermuten Sie denn, warum die Rendite für Informatik so niedrig liegt?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Bernd Eckenfels</title>
		<link>http://blog.computerwoche.de/2006/11/30/informatikermangel-ein-hausgemachtes-problem/#comment-32425</link>
		<dc:creator>Bernd Eckenfels</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Dec 2006 23:07:27 +0000</pubDate>
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		<description>Also bei uns werden weiterhin Leute gesucht (und nur wenig interessante Kandidaten melden sich)...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also bei uns werden weiterhin Leute gesucht (und nur wenig interessante Kandidaten melden sich)&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Heinrich Vaske</title>
		<link>http://blog.computerwoche.de/2006/11/30/informatikermangel-ein-hausgemachtes-problem/#comment-32292</link>
		<dc:creator>Heinrich Vaske</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Dec 2006 08:24:14 +0000</pubDate>
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		<description>Interessante Untersuchung. Leider führt der Link ins Leere. Wenn es derselbe ist wie in Ihrem Kommentar unter dem Artikel, dann &lt;a href="http://www.elektrotechnik.uni-bremen.de/einstieg/perspektiven/welt.html" rel="nofollow"&gt;hier&lt;/a&gt; klicken.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Interessante Untersuchung. Leider führt der Link ins Leere. Wenn es derselbe ist wie in Ihrem Kommentar unter dem Artikel, dann <a href="http://www.elektrotechnik.uni-bremen.de/einstieg/perspektiven/welt.html" rel="nofollow">hier</a> klicken.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Der Ketzer</title>
		<link>http://blog.computerwoche.de/2006/11/30/informatikermangel-ein-hausgemachtes-problem/#comment-32066</link>
		<dc:creator>Der Ketzer</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Dec 2006 17:40:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.computerwoche.de/2006/11/30/informatikermangel-ein-hausgemachtes-problem/#comment-32066</guid>
		<description>Die genannten Ursachen 1. bis 3. gibt es auch für andere Fächer, wenn sie auch für Informatiker etwas gefährlicher sind. Aus Sicht der Entscheidungstheorie sind die Unterschiede maßgeblich, die im Ergebnis große Unterschiede machen, d.h. die relevant sind (Unterschiede, die im Ergebnis keine großen Unterschiede machen, sind wenig relevant). Wenn andere Berufe also die dieselben Probleme haben, sind die Ursachen wenig relevant.

Für den Schüler stellt sich also die Frage, welches Studium oder welche berufliche Ausbildung verglichen mit anderen mehr bringt. Da sich ein Studium erst in späteren Jahren lohnen wird, weil man während des Studiums nicht viel verdient und erst mal die Einkommen der nichtakademischen Bevölkerung einholen muß. Wenn noch dazu in einem bestimmten Beruf die Lebensarbeitszeit sehr kurz ist, weil man mit einem Alter von 40 Jahren schon zum alten Eisen gerechnet wird, dann ist der Wert eines Studiums für einen selbst mehr als fraglich.

 
Rendite des Informatikstudiums liegt hinter Musik, nämlich bei nur 2,07%.

http://www.elektrotechnik.uni-bremen...iven/welt.html

Ein Forscherteam hat erstmals die Renditen von Studiengängen berechnet. 
Juristen und Mediziner liegen vorn. 
Die Wahl des richtigen Studienfachs entscheidet über erhebliche Einkommensunterschiede im Job 
Von Philipp Schuller und Christian Kopf 

[...]
Die Ergebnisse zeigen: Wer sich für ein Ingenieursstudium, Jura, BWL, Naturwissenschaften oder Zahnmedizin entscheidet, kann gemessen am Lebenseinkommen eine saftige Rendite auf diese Investition ins "Humankapital" erwarten. Der Ertrag dieser Studiengänge ist positiv, doch schwankt er stark, zwischen drei Prozent bei Architektur und über elf Prozent bei Zahnmedizin. Wer hingegen etwa auf Germanistik oder Pädagogik setzt, wird aller Voraussicht nach keinen wirtschaftlichen Gewinn aus dem Studium ziehen. Dem hohen entgangenen Arbeitseinkommen während des Studiums stehen geringe Mehrverdienste im späteren Berufsleben gegenüber, die zudem zeitlich in weiter Ferne liegen. Dies gilt überraschenderweise auch für Informatiker, deren Durchschnittseinkommen im Vergleich zu anderen Akademikergruppen eher unterdurchschnittlich ist - trotz der derzeitigen Knappheit am Arbeitsmarkt. 
[...]

Ich habe auch noch andere Kommentare direkt unter dem CW-Artikel eingestellt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die genannten Ursachen 1. bis 3. gibt es auch für andere Fächer, wenn sie auch für Informatiker etwas gefährlicher sind. Aus Sicht der Entscheidungstheorie sind die Unterschiede maßgeblich, die im Ergebnis große Unterschiede machen, d.h. die relevant sind (Unterschiede, die im Ergebnis keine großen Unterschiede machen, sind wenig relevant). Wenn andere Berufe also die dieselben Probleme haben, sind die Ursachen wenig relevant.</p>
<p>Für den Schüler stellt sich also die Frage, welches Studium oder welche berufliche Ausbildung verglichen mit anderen mehr bringt. Da sich ein Studium erst in späteren Jahren lohnen wird, weil man während des Studiums nicht viel verdient und erst mal die Einkommen der nichtakademischen Bevölkerung einholen muß. Wenn noch dazu in einem bestimmten Beruf die Lebensarbeitszeit sehr kurz ist, weil man mit einem Alter von 40 Jahren schon zum alten Eisen gerechnet wird, dann ist der Wert eines Studiums für einen selbst mehr als fraglich.</p>
<p>Rendite des Informatikstudiums liegt hinter Musik, nämlich bei nur 2,07%.</p>
<p><a href="http://www.elektrotechnik.uni-bremen...iven/welt.html" rel="nofollow">http://www.elektrotechnik.uni-bremen&#8230;iven/welt.html</a></p>
<p>Ein Forscherteam hat erstmals die Renditen von Studiengängen berechnet.<br />
Juristen und Mediziner liegen vorn.<br />
Die Wahl des richtigen Studienfachs entscheidet über erhebliche Einkommensunterschiede im Job<br />
Von Philipp Schuller und Christian Kopf </p>
<p>[&#8230;]<br />
Die Ergebnisse zeigen: Wer sich für ein Ingenieursstudium, Jura, BWL, Naturwissenschaften oder Zahnmedizin entscheidet, kann gemessen am Lebenseinkommen eine saftige Rendite auf diese Investition ins &#8220;Humankapital&#8221; erwarten. Der Ertrag dieser Studiengänge ist positiv, doch schwankt er stark, zwischen drei Prozent bei Architektur und über elf Prozent bei Zahnmedizin. Wer hingegen etwa auf Germanistik oder Pädagogik setzt, wird aller Voraussicht nach keinen wirtschaftlichen Gewinn aus dem Studium ziehen. Dem hohen entgangenen Arbeitseinkommen während des Studiums stehen geringe Mehrverdienste im späteren Berufsleben gegenüber, die zudem zeitlich in weiter Ferne liegen. Dies gilt überraschenderweise auch für Informatiker, deren Durchschnittseinkommen im Vergleich zu anderen Akademikergruppen eher unterdurchschnittlich ist - trotz der derzeitigen Knappheit am Arbeitsmarkt.<br />
[&#8230;]</p>
<p>Ich habe auch noch andere Kommentare direkt unter dem CW-Artikel eingestellt.</p>
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