Angst essen Kohle auf
Holtzbrinck hat die deutsche Community-Website StudiVZ geschluckt. Spiegel Online berichtet von rund 100 Millionen Euro, die der Verlag (”Zeit”, “Handelsblatt”) auf den Tisch blättert. Focus berichtet von einem Bieterduell mit dem Springer-Verlag, hier werden 120 Millionen Euro genannt. Dass auch die Samwer-Brüder an StudiVZ beteiligt waren, ist keine große Überraschung mehr. Holtzbrinck rettet damit eine Million junge deutsche Akademiker vor dem verderblichen Einfluss der Bild-Zeitung. Das rechtfertigt jeden Preis, und sei er noch so überzogen. Danke!
Am 3. Januar 2007 um 18:00 Uhr
[…] Nachtrag: StudiVZ-PR-Mann Tilo Bonow bestreitet die Höhe des Kaufpreises. An der Blogbar wird gemunkelt, der Preis habe wohl “nur” bei 80 Millionen Euro gelegen. Axel Springer hat angeblich 120 Millionen geboten. Die Computerwoche-Redakteure halten deshalb jeden Preis für gerechtfertigt, um die deutsche Studentenschaft vor dem Einfluss der Bild-Zeitung zu schützen. ;-) […]
Am 3. Januar 2007 um 21:17 Uhr
Neue Zahlen von der FTD: 85 Millionen, davon 50 Millionen direkt an die Gründer, der Rest ist an Ziele gekoppelt. Auch kein Schmutz …
http://www.ftd.de/technik/medien_internet/146735.html
Am 11. Januar 2007 um 16:23 Uhr
ich wüsste nicht, was so schlimm daran wäre, wenn springer studivz schluckt. ich mein Springer is ja nich nur die BILD…
130 Publikationen stehen neben der BILD. und ich will mal denjenigen sehen, der die WELT mit der BILD vergleichen möchte.