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	<title>Kommentare zu: Die Kunst des Krieges</title>
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	<description>COMPUTERWOCHE-Redakteure sagen ihre Meinung</description>
	<pubDate>Sat, 10 Jan 2009 02:00:23 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Peter Schlegel</title>
		<link>http://blog.computerwoche.de/2007/03/30/die-kunst-des-krieges/#comment-171787</link>
		<dc:creator>Peter Schlegel</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 May 2007 04:53:33 +0000</pubDate>
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		<description>Industriespionage ist heutzutage an der Tagesordnung - und CHINA ist in diesem Zusammenhang ein Reizwort. Groteswerweise leisten dem unsere eigenen Nachrichtendienste Vorschub - durch ihren "Handel mit geheimdienstlichen Nebenprodukten":

http://forum.opensky.cc/viewtopic.php?t=41

Die Kriegslisten (Strategeme) fuer Manger stammen ebenfalls aus China. Den Geschaeftspartner (Gegner) zu taeuschen ist uralte, konfuzianische Tradition. Das mussten schon viele westliche Unternehmen erfahren, die unvorbereitet in China zu operieren begannen.

Strategeme sind in wörtlicher Übersetzung Kriegslisten, deren erste Quellen auf Meister Sun, einen Zeitgenossen von Konfuzius (551-479 v. Chr.) zurückgehen und die in den folgenden Jahrhunderten von verschiedenen Autoren ergänzt und verfeinert worden sind.

Ein Beispiel ist das Strategem Nr. 10: «Hinter dem Lächeln den Dolch verbergen», welches stark Theodore Roosevelts «Speak softly and carry the big stick behind you» gleicht.

Täuschen, ausnützen, schweigen

Die 36 Strategeme sind kein in sich geschlossenes Denksystem nach westlich-abendländischem Muster, sondern eine Sammlung von Listen, die sowohl im militärischen wie auch im zivilen Kontext anwendbar sind.

Strategeme-Verkettung, ist die hohe Schule der Strategeme-Anwendung.

Ausführlich schildert von Senger hierzu die Geschichte des Transrapid in Schanghai, wo zum Schluss eigentlich alle Vorteile auf Seiten der Chinesen zu liegen kommen. Mit einer besonderen listigen Optik kann man aber auch dies anders sehen, denn schliesslich ist es den Deutschen gelungen, den Chinesen eine Technologie - wenn auch zu schlechten Bedingungen - zu verkaufen, die weder im eigenen Land noch sonstwo auf der Welt eine Nachfrage fand.

Aus der Buchbesprechung zu Heinrich Christens
Kriegslisten für Manager
Die 36 Strategeme - Schlüssel zum Verständnis Chinas?
http://nzz.gbi.de/webcgi?WID=49522-4140887-31064_2</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Industriespionage ist heutzutage an der Tagesordnung - und CHINA ist in diesem Zusammenhang ein Reizwort. Groteswerweise leisten dem unsere eigenen Nachrichtendienste Vorschub - durch ihren &#8220;Handel mit geheimdienstlichen Nebenprodukten&#8221;:</p>
<p><a href="http://forum.opensky.cc/viewtopic.php?t=41" rel="nofollow">http://forum.opensky.cc/viewtopic.php?t=41</a></p>
<p>Die Kriegslisten (Strategeme) fuer Manger stammen ebenfalls aus China. Den Geschaeftspartner (Gegner) zu taeuschen ist uralte, konfuzianische Tradition. Das mussten schon viele westliche Unternehmen erfahren, die unvorbereitet in China zu operieren begannen.</p>
<p>Strategeme sind in wörtlicher Übersetzung Kriegslisten, deren erste Quellen auf Meister Sun, einen Zeitgenossen von Konfuzius (551-479 v. Chr.) zurückgehen und die in den folgenden Jahrhunderten von verschiedenen Autoren ergänzt und verfeinert worden sind.</p>
<p>Ein Beispiel ist das Strategem Nr. 10: «Hinter dem Lächeln den Dolch verbergen», welches stark Theodore Roosevelts «Speak softly and carry the big stick behind you» gleicht.</p>
<p>Täuschen, ausnützen, schweigen</p>
<p>Die 36 Strategeme sind kein in sich geschlossenes Denksystem nach westlich-abendländischem Muster, sondern eine Sammlung von Listen, die sowohl im militärischen wie auch im zivilen Kontext anwendbar sind.</p>
<p>Strategeme-Verkettung, ist die hohe Schule der Strategeme-Anwendung.</p>
<p>Ausführlich schildert von Senger hierzu die Geschichte des Transrapid in Schanghai, wo zum Schluss eigentlich alle Vorteile auf Seiten der Chinesen zu liegen kommen. Mit einer besonderen listigen Optik kann man aber auch dies anders sehen, denn schliesslich ist es den Deutschen gelungen, den Chinesen eine Technologie - wenn auch zu schlechten Bedingungen - zu verkaufen, die weder im eigenen Land noch sonstwo auf der Welt eine Nachfrage fand.</p>
<p>Aus der Buchbesprechung zu Heinrich Christens<br />
Kriegslisten für Manager<br />
Die 36 Strategeme - Schlüssel zum Verständnis Chinas?<br />
<a href="http://nzz.gbi.de/webcgi?WID=49522-4140887-31064_2" rel="nofollow">http://nzz.gbi.de/webcgi?WID=49522-4140887-31064_2</a></p>
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