Muss Kleinfeld weg?
Herr Ackermann von der Deutschen Bank betreibt den Sturz von Siemens-Boss Klaus Kleinfeld. Mit seinem Busenfreund, dem Linde-Sanierer Wolfgang Reitzle, hat er schon einen Ersatzkandidaten an der Hand (auch wenn der sich noch ziert). Mich würde interessieren, ob Kleinfeld bei Siemens nach BenQ, SBS-Sanierung und dem Bestechungsskandal (ich weiß, Kleinfeld ist offenbar nicht involviert) heute mehr Freunde oder Feinde hat. Immerhin sprechen die Geschäftsergebnisse für ihn.
Also Siemensianer: Muss Kleinfeld weg?
Am 26. April 2007 um 07:50 Uhr
Es ist doch eine Schande, dass ein verdienter VST-Vorsitzender der unter anderen ein sehr positives Ergebnis vorlegt, und bei dem kein Korruptions-Verdacht nachzuweisen ist ,auf Grund fadenscheiniger Gründe abgesägt wird.Ich habe große Sorge, dass ein Hr.Ackermann der auf zwei Hochzeiten tanzt ,die Interessen der Siemens AG vernünftig nach Außen und Innen vertretten kann. Es hätte ein Aufschrei durch die Siemens Mitarbeiter gehen müssen, als solche Tendenzen spürbar wurden. Anscheinend sind die Mitarbeiter zu saturiert und denken nicht an Ihre Zukunft. Eine Zerschlagung des Unternehmens oder eine feindliche Übernahme sind nicht mehr auszuschließen. Ich mache mir große Sorgen um unsere Zukunft, dann heißt es wieder man hätte sie nicht gewarnt !!!
Mfg
Konrad Krug
Am 27. April 2007 um 13:40 Uhr
Nach BenQ, der SBS-Sanierung und dem Com-Verkauf hat Kleinfeld sicher nicht nur Freunde im Konzern gehabt. Außerdem sind die Margenvorgaben ganz schön happig, was den Druck auf die Mitarbeiter in einigen Unternehmenbereichen erhöht haben dürfte. Und dann die Korruptionsaffäre… selbst wenn man ihm selbst nichts nachweisen kann, muss man sich doch Fragen, ober nicht beispielsweise über Feldmayer und Ganswindt genau Bescheid wusste.
Was Ackermann betrifft: Es ist mir ein Rätsel, warum so viele teils noch aktive Topmanager gleich in mehreren Aufsichtsräten sitzen dürfen. So wie sich mir das Ganze darstellt könnte Ackermann im Linde-Aufsichtsrat die Freigabe von Linde-Chef Reitzle für den Siemens-Vorstandsvorsitz erzwingen, weil er in beiden Aufsichtsräten sitzt und die Dt. Bank Anteile an Linde hält.
Am 1. Mai 2007 um 13:08 Uhr
Offtopic, aber trotzdem peinlich:
http://binblog.de/2007/05/01/bsd-solaris-egal-hauptsache-linux/