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	<title>Kommentare zu: Mit Yahoo kauft Microsoft Zeit</title>
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	<description>COMPUTERWOCHE-Redakteure sagen ihre Meinung</description>
	<pubDate>Fri, 29 Aug 2008 17:44:17 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Oxana</title>
		<link>http://blog.computerwoche.de/2008/02/04/mit-yahoo-kauft-microsoft-zeit/#comment-244534</link>
		<dc:creator>Oxana</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Feb 2008 07:40:31 +0000</pubDate>
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		<description>Also Microsoft hat derzeit sicher einen sehr schwierigen Stand, die Werbeumsätze im Internet hat doch derzeit nur Google und in sehr geringem Maße noch andere. Hinzu kommt auch noch das Google fast 80% der Websuchen ausliefert.

Es wäre schön wenn MS hier mit Yahoo zusammen die Chance hätte ein wenig gegen den Marktführer anzutreten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also Microsoft hat derzeit sicher einen sehr schwierigen Stand, die Werbeumsätze im Internet hat doch derzeit nur Google und in sehr geringem Maße noch andere. Hinzu kommt auch noch das Google fast 80% der Websuchen ausliefert.</p>
<p>Es wäre schön wenn MS hier mit Yahoo zusammen die Chance hätte ein wenig gegen den Marktführer anzutreten.</p>
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		<title>Von: Mario Fischer</title>
		<link>http://blog.computerwoche.de/2008/02/04/mit-yahoo-kauft-microsoft-zeit/#comment-243434</link>
		<dc:creator>Mario Fischer</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Feb 2008 12:35:36 +0000</pubDate>
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		<description>&#62;[...]Zusammen mit Yahoo wird Microsoft im Verhältnis 40 zu 60 zweitgrößter Spieler im Online-Werbemarkt und kann so verhindern, dass Google weiter Monopolgewinne abschöpft,[...]

Ich bin nicht sicher, ob Google tatsächlich "Monopolgewinne" abschöpft. Die ganze Diskussion um Googles "Monopol" vernächlässigt meiner Meinung nach, dass Google selbst gar keine Preise macht, ergo auch keine "First"-Renten abschöpfen kann. Die Preise  werden ausschließlich durch die Gebote der Werbetreibenden selber (und einem Qualitäts- bzw. Relevanzfaktor) bestimmt. Google könnte also weder mit dem Preis rauf, noch runter gehen. Google schöpft also nicht ab, die Unternehmen überbieten sich um die Plätze. Das ist heute so -trotz Yahoo und MSN- und warum soll das in Zukunft anders sein? Werden mehr Menschen bei Yahoo suchen, nur weil MSN sie geschluckt hat? Das Gegenteil könnte der Fall sein, den MS ist ja nicht gerade ein geliebter Player im Markt. Solange dominant bei Google gesucht wird, werden die Umsätze dort eher steigen (die Unternehmen erhöhen ständig die Gebote).

Was ich ausdrücken will: Microhoo hätte zwar auf einen Schlag einen großen Fuß im Ad-Display Markt. Aber ist nicht gerade diese eher dumpfe Werbeform langfristig zum Aussterben verdammt? Was nützt mir ein Display für Windeln, wenn ich gar keine Kinder habe? Viele Werbetreibende haben nur (noch) nicht verstanden, dass die Werbe-Schrot(t?)-Flinte, die man aus dem Offline-Leben als funktionierend gelernt hat, online eigentlich eher suboptimal läuft. Wendet sich der Blick langsam weg von "Wer hat die meisten Klicks oder Visits" hin zu Relevanz und 1:1 Marketing... Dann hatt MS und die dann vielleicht angegliederte Suchmaschine Yahoo keinen Cent ihrer aktuellen Probleme gelöst.

In der aktuellen CW steht: Zwei Verlierer machen zusammen noch keinen Gewinner.
Insofern bleibt spannend, was MS mit Y zusammen grundlegend anders machen würde.
Wie man dem schnell reagierenden Google-Konzern nennenswert was wegnehmen möchte, was die Unternehmen ihm mit Nachdruck hinterhertragen, kann ich noch nicht erkennen. Vielleicht fehlt mir aber auch die Phantasie...
Aber da Steve Ballmer Google aus tiefster Seele hasst, wird ihm sicher was einfallen. Hass war ja im Business schon immer ein guter Ratgeber ;-))</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt;[&#8230;]Zusammen mit Yahoo wird Microsoft im Verhältnis 40 zu 60 zweitgrößter Spieler im Online-Werbemarkt und kann so verhindern, dass Google weiter Monopolgewinne abschöpft,[&#8230;]</p>
<p>Ich bin nicht sicher, ob Google tatsächlich &#8220;Monopolgewinne&#8221; abschöpft. Die ganze Diskussion um Googles &#8220;Monopol&#8221; vernächlässigt meiner Meinung nach, dass Google selbst gar keine Preise macht, ergo auch keine &#8220;First&#8221;-Renten abschöpfen kann. Die Preise  werden ausschließlich durch die Gebote der Werbetreibenden selber (und einem Qualitäts- bzw. Relevanzfaktor) bestimmt. Google könnte also weder mit dem Preis rauf, noch runter gehen. Google schöpft also nicht ab, die Unternehmen überbieten sich um die Plätze. Das ist heute so -trotz Yahoo und MSN- und warum soll das in Zukunft anders sein? Werden mehr Menschen bei Yahoo suchen, nur weil MSN sie geschluckt hat? Das Gegenteil könnte der Fall sein, den MS ist ja nicht gerade ein geliebter Player im Markt. Solange dominant bei Google gesucht wird, werden die Umsätze dort eher steigen (die Unternehmen erhöhen ständig die Gebote).</p>
<p>Was ich ausdrücken will: Microhoo hätte zwar auf einen Schlag einen großen Fuß im Ad-Display Markt. Aber ist nicht gerade diese eher dumpfe Werbeform langfristig zum Aussterben verdammt? Was nützt mir ein Display für Windeln, wenn ich gar keine Kinder habe? Viele Werbetreibende haben nur (noch) nicht verstanden, dass die Werbe-Schrot(t?)-Flinte, die man aus dem Offline-Leben als funktionierend gelernt hat, online eigentlich eher suboptimal läuft. Wendet sich der Blick langsam weg von &#8220;Wer hat die meisten Klicks oder Visits&#8221; hin zu Relevanz und 1:1 Marketing&#8230; Dann hatt MS und die dann vielleicht angegliederte Suchmaschine Yahoo keinen Cent ihrer aktuellen Probleme gelöst.</p>
<p>In der aktuellen CW steht: Zwei Verlierer machen zusammen noch keinen Gewinner.<br />
Insofern bleibt spannend, was MS mit Y zusammen grundlegend anders machen würde.<br />
Wie man dem schnell reagierenden Google-Konzern nennenswert was wegnehmen möchte, was die Unternehmen ihm mit Nachdruck hinterhertragen, kann ich noch nicht erkennen. Vielleicht fehlt mir aber auch die Phantasie&#8230;<br />
Aber da Steve Ballmer Google aus tiefster Seele hasst, wird ihm sicher was einfallen. Hass war ja im Business schon immer ein guter Ratgeber ;-))</p>
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	<item>
		<title>Von: Christoph Witte</title>
		<link>http://blog.computerwoche.de/2008/02/04/mit-yahoo-kauft-microsoft-zeit/#comment-242885</link>
		<dc:creator>Christoph Witte</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Feb 2008 08:06:21 +0000</pubDate>
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		<description>Auch wenn der Kaufpreis nicht mehr signifikant ansteigen sollte, ist die Yahoo-Übernahme für Microsoft eine große Wette. Um erfolgreich zu werden, müsste die dann kombinierte Reichweite schnell in Umsätze umgemünzt werden. Außerdem müssen die eine Milliarde Dollar an Einsparungen schnell gehoben werden, die Steve Ballmer in Aussicht gestellt hat. Das sind zwei veritable Herausforderungen, denen sich nur sehr schwer begegnen lässt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn der Kaufpreis nicht mehr signifikant ansteigen sollte, ist die Yahoo-Übernahme für Microsoft eine große Wette. Um erfolgreich zu werden, müsste die dann kombinierte Reichweite schnell in Umsätze umgemünzt werden. Außerdem müssen die eine Milliarde Dollar an Einsparungen schnell gehoben werden, die Steve Ballmer in Aussicht gestellt hat. Das sind zwei veritable Herausforderungen, denen sich nur sehr schwer begegnen lässt.</p>
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		<title>Von: Oliver//</title>
		<link>http://blog.computerwoche.de/2008/02/04/mit-yahoo-kauft-microsoft-zeit/#comment-242749</link>
		<dc:creator>Oliver//</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Feb 2008 18:05:33 +0000</pubDate>
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		<description>in keinem einzigen Bericht lese ich, dass sich der Gates-Konzern evtl. mit diesem Kraftakt sehr stark verheben kann. 
Vor allem wenn -so wie es jetzt den Anschein hat- die Mitbewerber den Preis tatsächlich nach oben treiben. Sagen wir der Kaufpreis liegt bei 70 Mrd. Dollar, das zahlt Microsoft nicht aus der Portokasse und das Softwarekaufgeschäft schrumpft.

Es gab schon einige Beispiele bei denen ehemalige Weltkonzerne in gleichen Situationen das letzte Kapitel der Firmengeschichte schrieben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>in keinem einzigen Bericht lese ich, dass sich der Gates-Konzern evtl. mit diesem Kraftakt sehr stark verheben kann.<br />
Vor allem wenn -so wie es jetzt den Anschein hat- die Mitbewerber den Preis tatsächlich nach oben treiben. Sagen wir der Kaufpreis liegt bei 70 Mrd. Dollar, das zahlt Microsoft nicht aus der Portokasse und das Softwarekaufgeschäft schrumpft.</p>
<p>Es gab schon einige Beispiele bei denen ehemalige Weltkonzerne in gleichen Situationen das letzte Kapitel der Firmengeschichte schrieben.</p>
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