<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	>

<channel>
	<title>CW Notizblog</title>
	<atom:link href="http://blog.computerwoche.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://blog.computerwoche.de</link>
	<description>COMPUTERWOCHE-Redakteure sagen ihre Meinung</description>
	<pubDate>Wed, 16 Jul 2008 15:18:47 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.5</generator>
	<language>en</language>
			<item>
		<title>Das hat FSC nicht verdient&#8230;</title>
		<link>http://blog.computerwoche.de/2008/07/16/das-hat-fsc-nicht-verdient/</link>
		<comments>http://blog.computerwoche.de/2008/07/16/das-hat-fsc-nicht-verdient/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 Jul 2008 15:18:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinrich Vaske</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Nicht zugeordnet]]></category>

		<category><![CDATA[Bischoff]]></category>

		<category><![CDATA[BS2000]]></category>

		<category><![CDATA[FSC]]></category>

		<category><![CDATA[Fujitsu-Siemens]]></category>

		<category><![CDATA[HP]]></category>

		<category><![CDATA[IBM]]></category>

		<category><![CDATA[Löscher]]></category>

		<category><![CDATA[Primergy]]></category>

		<category><![CDATA[Siemens]]></category>

		<category><![CDATA[Tag hinzufügen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.computerwoche.de/?p=636</guid>
		<description><![CDATA[Was will Siemens seinen Mitarbeitern eigentlich noch alles zumuten? BenQ-Ärger, Schmiergeldskandal, Nokia-Siemens-Joint-Venture, SBS-Restrukturierung - und jetzt gehts wohl mit Fujitsu-Siemens Computers (FSC) weiter. Der Computerbauer ist laut SZ auf dem Radarschirm von Siemens-Vorstand Peter Löscher, der seinen Konzern nur noch in den drei Feldern Industrie, Energie und Gesundheit sehen und sich vermutlich aus dem Hardwaregeschäft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was will Siemens seinen Mitarbeitern eigentlich noch alles zumuten? BenQ-Ärger, Schmiergeldskandal, Nokia-Siemens-Joint-Venture, SBS-Restrukturierung - und jetzt gehts wohl mit Fujitsu-Siemens Computers (FSC) weiter. Der Computerbauer ist laut SZ auf dem Radarschirm von Siemens-Vorstand Peter Löscher, der seinen Konzern nur noch in den drei Feldern Industrie, Energie und Gesundheit sehen und sich vermutlich aus dem Hardwaregeschäft verabschieden will. (Siehe <a href="http://www.computerwoche.de/knowledge_center/datacenter_server/1868742/">Artikel</a>.)<br />
Wir hätten gerne ein heftiges Dementi aus der Münchner Zentrale gehört, aber das gibt´s bislang nicht. Fujitsu, so heißt es in den Isider-Berichten, sei an einer 100-Prozent-Übernahme nicht interessiert. Da frage ich mich doch: Wer denn wohl sonst? Zu keinem anderen Unternehmen würde FSC in der heutigen Konstellation passen, zumal sich die Deutschen und die Japaner im IT-Geschäft regional aufgeteilt haben. FSC konzentriert sich auf Emea, Fujitsu auf Asien und Nordamerika.<br />
Warum sollten sich andere Unternehmen wie IBM oder Hewlett-Packard einen solchen Klotz ans Bein binden? FSC steht im Geschäft mit RZ-Infrastruktur und Speicherprodukten ganz gut da, hat aber im PC-Geschäft massive Probleme. IBM hatte lange ähnliche Sorgen, bis die PC-Sparte dann an die Chinesen (Lenovo) verkauft wurde. Außerdem glaube ich nicht, dass IBM mit BS2000 eine zweite Mainframe-Linie pflegen will.<br />
HP ist im PC-Geschäft auf der Überholspur und wird m.E. den Teufel tun, sich auf eine solch schwieirge Integration einzulassen. Wir haben mal ein paar Analysten gefragt. Der Tenor: Siemens wird für seine 50 Prozent keinen Käufer finden und deshalb doch den Vertrag mit Fujitsu verlängern. Schon um ein zweites BenQ zu vermeiden&#8230;<br />
Was auch immer geschieht: Fujitsu-Siemens hat dieses Theater nicht verdient. Sie haben es lange verstanden, unter schwierigen Bedingungen in Deutschland profitabel Hardware herzustellen, auch wenn die Profitmargen nicht die tollsten sind und ausgerechnet das gute alte BS2000 andere Bereiche quer subventionieren musste. Bedenkt man, dass sich der Konzern wegen der Joint-Venture-Zwänge nicht weltweit ausrichten konnte, also anders als die Wettbewerber nicht vom Boom in Ländern wie China, Indien oder Brasilien profitieren konnte, ist die Leistung umso beachtlicher. Darüber sollte das Siemens-Management einmal nachdenken. Vielleicht wäre es ja eine Option, den 50-Prozent-Anteil von Fujitsu zu übernehmen und dann weltweit richtig Gas zu geben. Mal sehen, ob Herr Löscher Mut hat&#8230;</p>
<p class="akst_link"><a href="http://blog.computerwoche.de/?p=636&amp;akst_action=share-this"  title="Email, post to del.icio.us, etc." id="akst_link_636" class="akst_share_link" rel="noindex nofollow">ShareThis</a>
</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.computerwoche.de/2008/07/16/das-hat-fsc-nicht-verdient/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>SAP schockt den Mittelstand: Höhere Wartungsgebühren für ERP-Systeme</title>
		<link>http://blog.computerwoche.de/2008/07/16/sap-schockt-den-mittelstand-hohere-wartungsgebuhren-fur-erp-systeme/</link>
		<comments>http://blog.computerwoche.de/2008/07/16/sap-schockt-den-mittelstand-hohere-wartungsgebuhren-fur-erp-systeme/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 Jul 2008 12:51:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Niemann</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Pranger]]></category>

		<category><![CDATA[Enterprise Support]]></category>

		<category><![CDATA[ERP]]></category>

		<category><![CDATA[SAP]]></category>

		<category><![CDATA[Tag hinzufügen]]></category>

		<category><![CDATA[Wartungsgebühren]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.computerwoche.de/?p=635</guid>
		<description><![CDATA[Nachdem SAP vor einigen Monaten bereits Enterprise Support für Neukunden festgeschrieben hatte, war es nur eine Frage der Zeit, wann der Konzern auch bei den Bestandskunden an der Preisschraube dreht. Mag sein, dass es komplexe SAP-Umgebungen gibt, für die sich der Enterprise Support lohnt. Allzu zahlreich dürften die aber nicht sein, da SAP die Leistungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem SAP vor einigen Monaten bereits Enterprise Support für Neukunden festgeschrieben hatte, war es nur eine Frage der Zeit, wann der Konzern auch bei den <a href="http://www.computerwoche.de/knowledge_center/erp/1868797">Bestandskunden an der Preisschraube dreht</a>. Mag sein, dass es komplexe SAP-Umgebungen gibt, für die sich der Enterprise Support lohnt. Allzu zahlreich dürften die aber nicht sein, da SAP die Leistungen des neuen Wartungskonzepts zuvor optional offeriert hatte, ohne das Firmen sie in Scharen geordert hätten. Nun müssen alle Unternehmen mehr zahlen, die mit einfachen ERP-Installationen genauso wie die mit umfangreichen Softwareumgebungen. Doch Komplexität beim Kunden entsteht nicht zuletzt auch deshalb, weil SAP die eigenen Produkte ständig ausbaut, was deren Betrieb und Integration der Bausteine untereinander nicht eben vereinfacht.</p>
<p>Dass ausgerechnet Großkunden von der Maßnahme ausgeschlossen sind, der <a href="http://www.computerwoche.de/knowledge_center/erp/1868809">Mittelstand aber zur Kasse gebeten wird</a>, klingt wie Hohn angesichts der von SAP formulierten Strategie mittelständische Betriebe für die eigenen Lösungen begeistern zu wollen.<br />
Somit dient Enterprise Support zum großen Teil dazu, die Marge der SAP zu steigern, da das Neugeschäft in vielen Märkten kein großes Wachstum mehr verspricht.<br />
Ärgern Sie sich auch über die plötzlich gestiegenen Wartungsforderungen der SAP? Sagen Sie uns doch Ihre Meinung dazu.</p>
<p class="akst_link"><a href="http://blog.computerwoche.de/?p=635&amp;akst_action=share-this"  title="Email, post to del.icio.us, etc." id="akst_link_635" class="akst_share_link" rel="noindex nofollow">ShareThis</a>
</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.computerwoche.de/2008/07/16/sap-schockt-den-mittelstand-hohere-wartungsgebuhren-fur-erp-systeme/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Was Web 2.0 nicht weiß: Van der Vaart wechselt zum FC Bayern</title>
		<link>http://blog.computerwoche.de/2008/05/09/was-web-20-nicht-weis-van-der-vaart-wechselt-zum-fc-bayern/</link>
		<comments>http://blog.computerwoche.de/2008/05/09/was-web-20-nicht-weis-van-der-vaart-wechselt-zum-fc-bayern/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 09 May 2008 11:40:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan-Bernd Meyer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Nicht zugeordnet]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.computerwoche.de/?p=634</guid>
		<description><![CDATA[Das Web ist überall zu jeder Zeit – und es weiß alles. So heißt es immer wieder. Das scheint jedoch (noch) nicht immer zu stimmen. Bislang jedenfalls ist im Internet nicht zu googeln, dass Rafael Ferdinand van der Vaart vom Hamburger SV zum FC Bayern wechselt.
Die wirklich wichtigen Informationen gibt es immer noch, weil Menschen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Web ist überall zu jeder Zeit – und es weiß alles. So heißt es immer wieder. Das scheint jedoch (noch) nicht immer zu stimmen. Bislang jedenfalls ist im Internet nicht zu googeln, dass Rafael Ferdinand van der Vaart vom Hamburger SV zum FC Bayern wechselt.</p>
<p>Die wirklich wichtigen Informationen gibt es immer noch, weil Menschen ihre Ohren offen halten und Informationen dann veröffentlichen. Im Fall des neuen deutschen Fußballmeisters FC Bayern München ist es nun so, dass die Medien wissen wollen (der italienische Fernsehsender &#8220;Italia 1&#8243; berichtete), der italienische Mittelfeldspieler Gennaro Gattuso werde zur kommenden Saison zum FC Bayern München wechseln. Allerdings meldet unter anderem das ZDF online, Gattuso lasse verlauten, er &#8220;habe keine Ahnung, woher dieses Gerücht kommt.&#8221;</p>
<p>Da auch die COMPUTERWOCHE-Redakteure ihre Ohren immer offen halten und deshalb auch eine ganze Menge interessante Informationen erhalten, kann nun berichtet werden, dass offensichtlich auch ein Wechsel von HSV-Star van der Vaart zum FC Bayern im Raum steht. Aus Quellen aus dem Umfeld des deutschen Renommierklubs gelangte die Information an diese Zeitung.</p>
<p>Sollte sie tatsächlich zutreffen, würde dies eine deutliche Entlastung im Mittelfeld für den Fußballrastelli Franck Ribéry bedeuten. Der Wechsel van der Vaarts hätte noch einen Vorteil für den deutschen Fußballmeister: Der Niederländer könnte keine Freistoßtore mehr gegen den FCB schießen.</p>
<p class="akst_link"><a href="http://blog.computerwoche.de/?p=634&amp;akst_action=share-this"  title="Email, post to del.icio.us, etc." id="akst_link_634" class="akst_share_link" rel="noindex nofollow">ShareThis</a>
</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.computerwoche.de/2008/05/09/was-web-20-nicht-weis-van-der-vaart-wechselt-zum-fc-bayern/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>CeBIT-Einwurf: &#8220;Wollt ihr den totalen Krieg?&#8221;</title>
		<link>http://blog.computerwoche.de/2008/03/11/cebit-einwurf-wollt-ihr-den-totalen-krieg/</link>
		<comments>http://blog.computerwoche.de/2008/03/11/cebit-einwurf-wollt-ihr-den-totalen-krieg/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 11 Mar 2008 15:06:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan-Bernd Meyer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Nicht zugeordnet]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.computerwoche.de/2008/03/11/cebit-einwurf-wollt-ihr-den-totalen-krieg/</guid>
		<description><![CDATA[Zunächst muss ich wohl eine Überschrift erklären, deren Aussage kontaminiert ist aus der Zeit der menschenverachtenden, kriminellen Hitlerdiktatur. Ich nehme trotzdem mögliche Anwürfe in Kauf, weil ich mit einer sehr fragwürdigen Art der Nutzung moderner Kommunikationsmedien Bekanntschaft machen musste, die mir auf der Rückreise von der CeBIT passierte. Mir sei die clickhurerische Überschrift deshalb ausnahmsweise [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zunächst muss ich wohl eine Überschrift erklären, deren Aussage kontaminiert ist aus der Zeit der menschenverachtenden, kriminellen Hitlerdiktatur. Ich nehme trotzdem mögliche Anwürfe in Kauf, weil ich mit einer sehr fragwürdigen Art der Nutzung moderner Kommunikationsmedien Bekanntschaft machen musste, die mir auf der Rückreise von der CeBIT passierte. Mir sei die clickhurerische Überschrift deshalb ausnahmsweise verziehen.<span id="more-633"></span><br />
Die CeBIT war – so empfand ich es zumindest - gut gelaufen. Prima Stimmung allerorten. Rundum konnte man bei Herstellern und Messebesuchern zufriedene Gesichter sehen. Eine gelungene Veranstaltung mithin, gute Themen. Ich stieg also mit einem guten Gefühl am Freitag in Hannover-Laatzen in den ICE, um nach München heimzureisen. Wie üblich war beim ICE-Stopp wieder drangvolle Enge in den Gängen des Zugs, bis jeder Reisende seinen Platz eingenommen hatte. So weit, so üblich, so gut.</p>
<p>Ja wäre da nicht dieses Handy eines jungen Mannes von unter 20 Jahren gewesen, das plötzlich in diesem unverwechselbar ekelhaften Original-Ton des nazionalsozialistischen Propaganda-Reichsministers Joseph Goebbels losschnarrte: &#8220;Wollt ihr den totalen Krieg?&#8221;<br />
Natürlich kennt jeder dieses Fragment aus der Rede, die Goebbels am 18. Februar 1943 im Berliner Sportpalast vor fanatischen Parteigängern der Nazi-Diktatur hielt. Mit einem letzten Aufbäumen versuchte der Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda in einer irrwitzigen Tirade die ausgewählten Teilnehmer der Veranstaltung, regimetreue Parteigenossen, einzustimmen auf einen &#8220;totalen Krieg&#8221;, &#8220;wenn nötig, totaler und radikaler, als wir ihn uns heute überhaupt noch vorstellen können&#8221;.<br />
Als ich den &#8220;Klingelton&#8221; des Handys im vollbesetzten Zug hörte, hätte ich um ein Haar meine mir anerzogene Höflichkeit verloren und meinem Gegenüber eine Ohrfeige verpasst. Gott sei Dank konnte ich mich gerade noch beherrschen. Die Frage an den Halbwüchsigen, ob er noch ganz bei Trost sei, quittierten die Fahrgäste und der Angesprochene mit Schweigen. Lediglich ein Mitreisender fauchte, ob man nicht etwas höflicher sein könne. Mein Nein provozierte allen Ernstes die Nachfrage, ob ich etwas Besseres sei? Weswegen ich glauben würde, der andere sei nicht mit Respekt zu behandeln? Mein Antwort: &#8220;Weil er ein Faschist ist!&#8221;<br />
Nun lässt sich sicher trefflich darüber streiten, ob jemand, der als Klingelzeichen Goebbels&#8217; &#8220;Wollt ihr denn totalen Krieg?&#8221; in sein Handy gespeichert hat, deshalb schon als Faschist bezeichnet werden kann. Um ehrlich zu sein: Mir ist das völlig egal.<br />
Ich bin der Meinung: Es ist nicht witzig, es ist nicht cool, dass jemand den Gedankendreck eines Menschen als Anrufsignal seines Mobiltelefons nutzt, dem das Blut von Millionen Menschen an den Händen klebte. Der federführend die Pogrome der Reichskristallnacht initiierte. Der an vorderster Stelle die Bücherverbrennungen in seiner &#8220;Feuerrede&#8221; bewarb. Der Sätze in sein Tagebuch schrieb wie: &#8220;Wachmannschaften aus den Moorlagern da. Erzählen von den Gefangenen. Auswurf! Muss wegradiert werden. Wir sind noch viel zu human!&#8221; (17.12.1935) Oder: &#8220;Wir Deutschen erringen eine Goldmedaille, die Amerikaner drei, zwei davon durch Neger. Das ist eine Schande. Die weiße Menschheit müsste sich schämen.&#8221; (5.8.1936)<br />
Goebbels, der nach Hitlers Selbstmord im Führerbunker für einen Tag dessen Nachfolger und Reichskanzler war, bevor er erst seine sechs Kinder und dann sich und seine Frau ermordete, Goebbels ist für die geistige Niedertracht und Enthemmung großer Teile des damaligen deutschen Volks als Propagandaminister und Kontrolleur sämtlicher gleichgeschalteter Medien wesentlich verantwortlich. Bezeichnend sein Tagebucheintrag vom 3.1.1930: &#8220;Lieber verroht als geistig.&#8221; Er ist in Nazi-Deutschland einer der Hauptverantwortlichen für den Völkermord, den Terror und die Verbrechen gegen die Menschlichkeit.<br />
Nun findet es ein Lümmel im Jahr 2008 originell, solch einem Verbrecher in aller Öffentlichkeit via Handy eine Bühne zu geben. Was für Eltern muss der haben? Was für Geschwister (sein Bruder saß neben ihm)? Was für Freunde? Auf welcher Schule lernte der was?<br />
Ja, ich habe mich auch über mich selbst geärgert. Zu spät nämlich fiel mir ein, dass man diesen Mitbürger hätte zur Verantwortung ziehen können, indem ich ihn angezeigt hätte. Leider kam mir diese Idee erst, als meine Wut verraucht war. Ein Beleg mehr, dass man auch in der Konfrontation mit Neo-Faschisten kühlen Kopf bewahren sollte. Mea culpa.<br />
So jedenfalls endete eine erfreuliche CeBIT mit einer in Deutschland tatsächlich möglichen widerlichen Episode</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 12pt"><span style="font-family: 'Tms Rmn'; color: black"><o:p></o:p></span></p>
<p class="akst_link"><a href="http://blog.computerwoche.de/?p=633&amp;akst_action=share-this"  title="Email, post to del.icio.us, etc." id="akst_link_633" class="akst_share_link" rel="noindex nofollow">ShareThis</a>
</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.computerwoche.de/2008/03/11/cebit-einwurf-wollt-ihr-den-totalen-krieg/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>IBM kauft Yahoo&#8230;</title>
		<link>http://blog.computerwoche.de/2008/02/28/ibm-kauft-yahoo/</link>
		<comments>http://blog.computerwoche.de/2008/02/28/ibm-kauft-yahoo/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 28 Feb 2008 08:58:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinrich Vaske</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Nicht zugeordnet]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.computerwoche.de/2008/02/28/ibm-kauft-yahoo/</guid>
		<description><![CDATA[das wäre wahrscheinlich eine Schlagzeile, die viele IT-Verantwortliche richtig ins Grübeln bringen würde. Was wird denn nun aus &#8220;meiner IBM&#8221;, würden sich die Blauröcke fragen. Wollen die jetzt nur noch Geld mit Online-Werbung verdienen? Was wird aus meiner Software, meinen Rechnern? Für IBM würde sich doch so eine mickerige iSeries gar nicht mehr rechnen, wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>das wäre wahrscheinlich eine Schlagzeile, die viele IT-Verantwortliche richtig ins Grübeln bringen würde. Was wird denn nun aus &#8220;meiner IBM&#8221;, würden sich die Blauröcke fragen. Wollen die jetzt nur noch Geld mit Online-Werbung verdienen? Was wird aus meiner Software, meinen Rechnern? Für IBM würde sich doch so eine mickerige iSeries gar nicht mehr rechnen, wenn gleichzeitig Milliardenbeträge mit Internet-Werbung verdient werden könnten.<br />
Bekanntlich will nicht IBM, sondern Microsoft Yahoo kaufen. Und seltsamerweise stellt hier niemand diese Fragen. Wenn Microsoft tatsächlich Yahoo übernehmen sollte, dann geht es doch nur noch um eines: Die Jagd auf Google ist eröffnet! Der Softwareriese wird sich auf Internet-Angebote konzentrieren, die den Consumer im Fokus haben. Das Softwarelizenzgeschäft wird dagegen uninteressanter und zunehmend mühsam. Microsoft wird Ressourcen abziehen.<br />
Laut IDC wird sich allein in den USA der Online-Werbekuchen von 16,9 Milliarden Dollar in 2006 auf 31,3 Milliarden Dollar in 2011 verdoppeln. Microsoft besitzt von diesem Kuchen bislang nur ein winziges Stück, weil die eigene Websuche nicht richtig abhebt. Zusammen mit Yahoo soll das geändert werden.<br />
Ich bin neugierig, wie sich Microsofts Geschäftsmodell im Falle einer Yahoo-Übernahme verändern wird. Mit Online-Werbung Geld zu verdienen, ist ein völlig anderes Geschäft, als Softwarelizenzen zu verkaufen. Beides parallel zu betreiben, bedeutet Pionierarbeit mit ungewissem Ausgang zu leisten. Bisher läuft das Werbegeschäft nicht. Was geschieht aber, wenn es läuft? Müssen die Business-Kunden dann die Zeche zahlen?</p>
<p class="akst_link"><a href="http://blog.computerwoche.de/?p=632&amp;akst_action=share-this"  title="Email, post to del.icio.us, etc." id="akst_link_632" class="akst_share_link" rel="noindex nofollow">ShareThis</a>
</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.computerwoche.de/2008/02/28/ibm-kauft-yahoo/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Green IT setzt Hausaufgaben voraus</title>
		<link>http://blog.computerwoche.de/2008/02/22/green-it-setzt-hausaufgaben-voraus/</link>
		<comments>http://blog.computerwoche.de/2008/02/22/green-it-setzt-hausaufgaben-voraus/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 22 Feb 2008 11:34:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Witte</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Nicht zugeordnet]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.computerwoche.de/2008/02/22/green-it-setzt-hausaufgaben-voraus/</guid>
		<description><![CDATA[Zurzeit reden viele von Green IT. Vor allem die Hersteller haben das Energiesparen entdeckt, und zwar Hard- wie Softwarehersteller. Sie überschlagen sich förmlich mit Bekenntnissen zur Energieeffizienz ihrer Produkte und zum Umweltschutz, zu dem sie zum Beispiel durch wegweisende Recycling-Programme beitragen. Anbieter präsentieren dem Anwender Beispielrechnungen, die nachweisen, wie schnell sich die Investitionen in neue, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zurzeit reden viele von Green IT. Vor allem die Hersteller haben das Energiesparen entdeckt, und zwar Hard- wie Softwarehersteller. Sie überschlagen sich förmlich mit Bekenntnissen zur Energieeffizienz ihrer Produkte und zum Umweltschutz, zu dem sie zum Beispiel durch wegweisende Recycling-Programme beitragen. Anbieter präsentieren dem Anwender Beispielrechnungen, die nachweisen, wie schnell sich die Investitionen in neue, stromsparende Systeme amortisieren. Sie listen auf, wo Energie verschwendet wird, und erklären, warum mit ihren Produkten alles besser wird. Alle nennen drei entscheidende Hebel:<br />
- Bessere Auslastung der Rechner durch effektiveres System-Management und vor allem durch Virtualisierung;<br />
- intelligentere Planung von Rechenzentren, die effektivere Kühlung ermöglichen;<br />
- geringere Stromaufnahme der Rechner und Speichersysteme selbst.<span id="more-631"></span><br />
Dass sich auf diese Weise die Energiebilanz verbessern lässt, steht außer Frage. Knifflig wird´s aber, wenn es um die Details geht. Die einen Hersteller sagen, Mainframes seien am energieeffizientesten, bei den anderen lassen sich durch Blade-Server, neue Speicherkonzepte oder stromsparende CPUs die Betriebskosten am besten drücken. Wieder andere propagieren, gar nicht an der Hardware anzusetzen, und empfehlen stattdessen Virtualisierungskonzepte, System-Management-Software oder auch Anwendungslösungen und Datenbanken, die sich besonders gut in virtuellen Umgebungen einsetzen lassen. Keine dieser Antworten ist falsch. Mit all den genannten Mitteln (und vielen anderen mehr) lassen sich die Stromkosten reduzieren – wenn auch mit unterschiedlichem Erfolg.<br />
Kein Zweifel besteht daran, dass Green IT insgesamt eine sehr gute Idee ist. Deshalb unterstützt die <a href="www.computerwoche.de/knowledge_center/green-it/">COMPUTERWOCHE Anwender mit Schwerpunkten in der gedruckten Ausgabe und auf computerwoche.de</a>, in denen die aktuellsten Informationen zu dem Thema anschaulich und nachvollziehbar präsentiert werden. Anwender sollten allerdings ihre eigenen Konzepte entwickeln, in denen sie die verschiedenen technischen Möglichkeiten ausloten und gegebenenfalls kombinieren. Zu den Hausaufgaben gehört auch, erst einmal die Energiebilanz zu erstellen und festzulegen, ob der CIO überhaupt für die Stromausgaben im IT-Bereich verantwortlich sein soll. Einer Untersuchung der Experton Group zufolge sieht zwar die große Mehrheit der Anwender ein, wie wichtig energiesparende Hardware ist, aber gleichzeitig wussten 93 Prozent nicht, wie viel Strom ihre IT eigentlich verbraucht. Diese Umfrage zeigt: Sachen Green IT stehen wir noch ganz am Anfang.</p>
<p class="akst_link"><a href="http://blog.computerwoche.de/?p=631&amp;akst_action=share-this"  title="Email, post to del.icio.us, etc." id="akst_link_631" class="akst_share_link" rel="noindex nofollow">ShareThis</a>
</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.computerwoche.de/2008/02/22/green-it-setzt-hausaufgaben-voraus/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Mit Yahoo kauft Microsoft Zeit</title>
		<link>http://blog.computerwoche.de/2008/02/04/mit-yahoo-kauft-microsoft-zeit/</link>
		<comments>http://blog.computerwoche.de/2008/02/04/mit-yahoo-kauft-microsoft-zeit/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 04 Feb 2008 16:35:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Witte</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Nicht zugeordnet]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.computerwoche.de/2008/02/04/mit-yahoo-kauft-microsoft-zeit/</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;Die Zeit der großen Übernahmeschlachten hat also begonnen&#8221;, kommentierte ein Hightech-Investor die Nachricht von Microsofts Übernahme-Angebot an Yahoo in Höhe von knapp 45 Milliarden Dollar. In der Tat scheint die Konsolidierung auch im Online-Business die nächste Stufe erreicht zu haben. 45 Milliarden Dollar, das ist mit Sicherheit die größte Übernahme, die Microsoft je getätigt hat, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Die Zeit der großen Übernahmeschlachten hat also begonnen&#8221;, kommentierte ein Hightech-Investor die Nachricht von Microsofts <a href="http://www.computerwoche.de/nachrichten/1854591/">Übernahme-Angebot an Yahoo</a> in Höhe von knapp 45 Milliarden Dollar. In der Tat scheint die Konsolidierung auch im Online-Business die nächste Stufe erreicht zu haben. 45 Milliarden Dollar, das ist mit Sicherheit die größte Übernahme, die Microsoft je getätigt hat, und wahrscheinlich einer der größten Deals in der Geschichte der IT-Branche. Der Kurs von Yahoo schnellte am Freitag steil in die Höhe. Das könnte den Aktionären, die im letzten Jahr mit kräftigen Verlusten der Yahoo-Papiere leben mussten, Appetit auf noch mehr machen. Sie könnten gewillt sein, auf noch höhere Angebote zu warten. Interessenten werden plötzlich wie Karnickel aus dem Hut der Analysten gezaubert: AT&#038;T, Amazon, Verizon, Time Warner/AOL oder Comcast werden als mögliche Aufkäufer genannt. Auch Google ließ inzwischen von seiner Hilfsbereitschaft wissen.Wie ernst deren Absichten sind, lässt sich derzeit nicht wirklich abschätzen. Allerdings drängt sich der Verdacht auf, dass die Namen von interessierter Seite ins Spiel gebracht werden, um das Rennen spannender zu machen und den Preis für Microsoft in die Höhe zu treiben.<br />
Das Übernahmeangebot macht deutlich, wie ernst Microsoft den Kampf um die Suche und damit die Online-Werbeeinnahmen nimmt. Das Unternehmen kämpft mit allen Mitteln, um Google zumindest einigermaßen in Schach zu halten. <span id="more-630"></span><br />
Aus eigener Innovationskraft – so weit ist die Einsicht anscheinend gediehen – ist das offenbar nicht zu schaffen. Google macht seit mehreren Jahren vor, dass es dem Unternehmen nicht nur gelingt, seine Suchalgorithmen auf der Höhe der Zeit zu halten und zu den dargestellten Ergebnissen absolut passgenau Werbung einzublenden. Es bringt auch eine Online-Applikation nach der anderen auf den Markt. Alle kostenlos. Die immensen Einnahmen aus dem Werbegeschäft machen das möglich. Alle sind Betaversionen, aber sie funktionieren und lassen sich weiter entwickeln. Außerdem ermuntert Google Entwickler, über offene Schnittstellen Erweiterungen und Mashups zu seinen Programmen zu entwickeln.<br />
 Auch die Integration neuer Funktionen in das Betriebssystem oder zumindest eine sehr enge Verbindung zwischen OS und Applikation, die den Netscape-Browser und den Real Player ausbremsten, hilft Microsoft heute  gegen den Internet-Konkurrenten Nummer eins nicht mehr weiter. Dem ist egal, auf welchem Betriebssystem seine Applikationen laufen. Google ist die Antithese zu Microsofts Geschäftsmodell. Das weiß Microsoft. Trotzdem muss Microsoft Googles Spiel mitspielen, ohne das eigene Geschäftsmodell – Umsatz durch den Verkauf von Software, die auf  Rechnern installiert ist – aufzugeben. Wie schwer das ist, sieht man an dem Eiertanz, den die Gates-Company um das Thema Software as a Service aufführt. Sie versucht mit Software und Service einen Sonderweg, der angesichts der zügigen Weiterentwicklung der Bandbreiten und damit des Phänomens Cloud-Computing nicht erfolgreich sein dürfte.<br />
Zusammen mit Yahoo wird Microsoft im Verhältnis 40 zu 60 zweitgrößter Spieler im Online-Werbemarkt und kann so verhindern, dass Google weiter Monopolgewinne abschöpft, mit dem das Unternehmen noch mehr Anti-Microsoft-Torpedos im Applikationsgeschäft starten könnte. Als Nummer zwei in diesem Markt kann die neue Einheit zu steile Umsatzzuwächse von Google verhindern. Aber es ist schwer vorstellbar, dass die Microsoft-Strategen glauben, mit der <a href="http://www.computerwoche.de/nachrichten/1854780/">Yahoo-Übernahme</a> eine Chance auf die Marktführerschaft errungen zu haben. Was sie für die 45 Milliarden Dollar kaufen, ist Zeit, ihr Geschäftsmodell komplett auf das Online-Zeitalter umzustellen. Und da gibt es grundsätzlich zwei Varianten. Die eine ist die Finanzierung durch Werbung, die andere Chance besteht darin, mit Software endlich das zu erreichen, was mit Informationen im Internet nie funktioniert hat: Nutzer müssen für den Gebrauch zahlen. Für beide Modelle scheint Google zurzeit besser gerüstet. </p>
<p class="akst_link"><a href="http://blog.computerwoche.de/?p=630&amp;akst_action=share-this"  title="Email, post to del.icio.us, etc." id="akst_link_630" class="akst_share_link" rel="noindex nofollow">ShareThis</a>
</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.computerwoche.de/2008/02/04/mit-yahoo-kauft-microsoft-zeit/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Alles senkrecht</title>
		<link>http://blog.computerwoche.de/2008/01/28/alles-senkrecht/</link>
		<comments>http://blog.computerwoche.de/2008/01/28/alles-senkrecht/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 28 Jan 2008 13:28:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinrich Vaske</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Nicht zugeordnet]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.computerwoche.de/2008/01/28/alles-senkrecht/</guid>
		<description><![CDATA[Mein Liebling aus unserem neuen Forum &#8220;Aufgehängt&#8221; (wo ITler über DAUs herziehen):
Software-Schulung bei einem externen Anbieter - ein Etikettierprogramm aus der Schweiz. 
Einführung in die neue, Windows-basierte Programmversion.
Kapitel 1 - Grundlagen.
&#8220;Und hier&#8221;, sagt der Kursleiter, &#8220;fahren wir mit der Maus nach oben&#8230;&#8221;
Im Augenwinkel sehe ich eine etwas ältere Kursteilnehmerin, die ganz konzentriert die Maus zwischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Liebling aus unserem neuen Forum &#8220;<a href="http://www.computerwoche.de/forum/forumdisplay.php?f=153">Aufgehängt</a>&#8221; (wo ITler über DAUs herziehen):</p>
<p><em>Software-Schulung bei einem externen Anbieter - ein Etikettierprogramm aus der Schweiz. </p>
<p>Einführung in die neue, Windows-basierte Programmversion.<br />
Kapitel 1 - Grundlagen.</p>
<p>&#8220;Und hier&#8221;, sagt der Kursleiter, &#8220;fahren wir mit der Maus nach oben&#8230;&#8221;</p>
<p>Im Augenwinkel sehe ich eine etwas ältere Kursteilnehmerin, die ganz konzentriert die Maus zwischen Daumen und kleinem Finger packt und senkrecht von der Tischplatte wegbewegt&#8230;</em></p>
<p class="akst_link"><a href="http://blog.computerwoche.de/?p=629&amp;akst_action=share-this"  title="Email, post to del.icio.us, etc." id="akst_link_629" class="akst_share_link" rel="noindex nofollow">ShareThis</a>
</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.computerwoche.de/2008/01/28/alles-senkrecht/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Nokia reagiert kaltschnäuzig</title>
		<link>http://blog.computerwoche.de/2008/01/17/nokia-reagiert-kaltschnauzig/</link>
		<comments>http://blog.computerwoche.de/2008/01/17/nokia-reagiert-kaltschnauzig/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Jan 2008 17:42:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Witte</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Nicht zugeordnet]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.computerwoche.de/2008/01/17/nokia-reagiert-kaltschnauzig/</guid>
		<description><![CDATA[Nokia ließ heute über eine Sprecherin in Helsinki mitteilen, dass man keine Gespräche mit lokalen oder Landespolitikern über die Schließung des Bochumer Werks führen will. Die Entscheidung sei reiflich überlegt. Allerdings werde man mit der Interessensvertretung der betroffenen Mitarbeiter einen Sozialplan aushandeln.
Es ist schon ziemlich dreist rund 60 Millionen Euro Subventionen einzuschieben, abzuwarten, bis die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nokia ließ heute über eine Sprecherin in Helsinki mitteilen, dass man keine Gespräche mit lokalen oder Landespolitikern über die <a href="http://www.computerwoche.de/nachrichten/1852835/">Schließung des Bochumer Werks</a> führen will. Die Entscheidung sei reiflich überlegt. Allerdings werde man mit der Interessensvertretung der betroffenen Mitarbeiter einen Sozialplan aushandeln.</p>
<p>Es ist schon ziemlich dreist rund 60 Millionen Euro Subventionen einzuschieben, abzuwarten, bis die Bindefrist abläuft und dann in ein neues Werk zu verschwinden, für das es wieder etliche Millionen Subventionen gibt. Aber wirklich kaltschnäuzig ist es, dann auch noch Gespräche mit den Vertretern der Region zu verweigern, die ihnen die Steuergelder zwischen 1995 und 1999 zukommen ließen. </p>
<blockquote><p>Unternehmenssprecherin Arja Suominen sagte heute in Helsinki, die Entscheidung zur Schließung sei &#8220;sehr genau durchdacht&#8221;. Verhandlungsbedarf gebe es nicht. </p></blockquote>
<p> Das war heute Nachmittag auf <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,529212,00.html">Spiegel online</a> zu lesen.</p>
<p>Aber vielleicht lernen wir ja etwas daraus. Einmal, dass solche Wirtschaftsförderung nur einen kurzfristigen Effekt hat, wenn man es mit globalen Konzernen zu tun hat, die ihre Produktionsstandorte streng nach den für sie günstigsten Konditionen aussuchen und diese Bedingungen offenbar auch ständig gegen neue Offerten prüfen. Und zum Zweiten aus der Aussage von Jürgen Rüttgers (CDU), dem Ministerpräsidenten von NRW. Wie sagte er doch vor den Toren des Nokia-Werkes in Bochum: &#8220;Deutschland ist nicht nur ein Produktionsstandort, sondern auch ein Absatzmarkt.&#8221;</p>
<p class="akst_link"><a href="http://blog.computerwoche.de/?p=628&amp;akst_action=share-this"  title="Email, post to del.icio.us, etc." id="akst_link_628" class="akst_share_link" rel="noindex nofollow">ShareThis</a>
</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.computerwoche.de/2008/01/17/nokia-reagiert-kaltschnauzig/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Was heißt &#8220;langfristig&#8221;, Herr Carr?</title>
		<link>http://blog.computerwoche.de/2008/01/15/was-heist-langfristig-herr-carr/</link>
		<comments>http://blog.computerwoche.de/2008/01/15/was-heist-langfristig-herr-carr/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Jan 2008 14:11:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Witte</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Nicht zugeordnet]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.computerwoche.de/2008/01/15/was-heist-langfristig-herr-carr/</guid>
		<description><![CDATA[Nicholas Carr ist ein Phänomen. Seit vier Jahren dreht und wendet er seine ursprünglich 2003 im &#8220;Harvard Business Review&#8221; veröffentlichte These &#8220;IT doesn`t matter&#8221; so, dass er offenbar gut davon leben kann. Sein neuestes Buch &#8220;The Big Switch&#8221; sagt erneut den Tod der IT-Abteilung in ihrer heutigen Form voraus. Dieses Mal trägt der Trend zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicholas Carr ist ein Phänomen. Seit vier Jahren dreht und wendet er seine ursprünglich 2003 im &#8220;Harvard Business Review&#8221; veröffentlichte These &#8220;IT doesn`t matter&#8221; so, dass er offenbar gut davon leben kann. Sein neuestes Buch &#8220;<a href="http://www.computerwoche.de/job_karriere/1851985/index.html">The Big Switch&#8221; </a>sagt erneut den Tod der IT-Abteilung in ihrer heutigen Form voraus. Dieses Mal trägt der Trend zum Utility- oder besser gesagt Cloud Computing die unternehmensinterne IT zu Grabe.<span id="more-627"></span><br />
 &#8220;Auf lange Sicht&#8221;, schreibt Carr, &#8220;ist das Überleben der IT-Abteilung zumindest in ihrer heutigen Form unwahrscheinlich.&#8221; Sie verliere ihre Arbeit, wenn sich der größte Teil des Business-Computing aus den privaten Rechenzentren hinaus und in die (Internet-)Wolke hinein verschiebe. Dann könnten Geschäftsbereiche und sogar einzelne Mitarbeiter die Informationsverarbeitung direkt kontrollieren. Die Heere von Technikern würden nicht mehr gebraucht. Schöne neue Computing-Welt.<br />
Die These von Carr ist zwar provokant formuliert, aber originell ist sie nicht. Natürlich werden sich IT-Abteilungen langfristig verändern, und sie werden sicher auch andere Aufgaben wahrnehmen als heute. Das zeichnet sich bereits ab. Unter den meisten CIOs ist außerdem schon seit längerem unumstritten, dass zukünftige IT-Abteilungen dank Outsourcing und anderen IT-Service-Angeboten kleiner sein werden als heute. Um wie viel die internen IT-Bereiche zusammenschrumpfen, hängt ganz entscheidend von der Qualität der Dienstleister ab und von den Aufgaben, die sie verlässlich übernehmen können. Schon lange kümmern sich moderne IT-Organisationen um viel mehr als den IT-Betrieb. Der ist schon häufig zumindest teilweise ausgelagert. Carr hängt seiner Zeit hinterher, wenn er immer noch annimmt, dass der Betrieb der Hauptfokus der IT ist. Schon seit einigen Jahren geht es um Prozessdefinition und -mitgestaltung. Es geht um Business-Architekturen, flexible Unterstützung des Geschäfts, Kundenunterstützung, Business-Analyse und um clevere IT-Tools, die den Unternehmen zumindest zeitweise Vorteile gegenüber der Konkurrenz bringen.<br />
Carr hat Recht, wenn er voraussagt, dass Commodity-Anwendungen künftig von spezialisierten Dienstleistern vorgehalten werden. Carrs Problem ist allerdings, dass er auch nach vier Jahren Beschäftigung mit dem Thema IT deren Komplexität nicht begriffen hat. Nicht alles ist Commodity, nicht jede Anwendung ist wie Strom am freien Markt zu beziehen. Dienstleister werden sich kaum mit individuellen Großanwendungen beschäftigen wollen, wenn diese nicht weiter verwertbar sind. Außerdem lässt sich nicht jedes Problem mit Standardsoftware beheben.<br />
Weil Carr zu wenig differenziert, hilft er weder CIOs noch den CEOs, die er lediglich vor der Überausstattung mit IT warnt.<br />
Selbst sein Vergleich mit den Energieversorgern hinkt. Er behauptet, Elektrizität lasse sich in großen zentralen Kraftwerken sehr viel effektiver herstellen und verteilen als in kleinen privaten. Das hat wahrscheinlich vor 50 Jahren noch gestimmt. Doch heute ist unter Energieexperten unumstritten, dass verbrauchsnahe, kleine Kraftwerke einen viel höheren Wirkungsgrad haben als die Kolosse, die die großen Energieversorger gebaut haben. Mit ihren Wirkungsgraden (eingesetzte Primärenergie im Verhältnis zum erzeugten Strom) von unter 40 Prozent sind sie weder umweltfreundlich noch effizient, sondern nur teuer.</p>
<p class="akst_link"><a href="http://blog.computerwoche.de/?p=627&amp;akst_action=share-this"  title="Email, post to del.icio.us, etc." id="akst_link_627" class="akst_share_link" rel="noindex nofollow">ShareThis</a>
</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.computerwoche.de/2008/01/15/was-heist-langfristig-herr-carr/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
	</channel>
</rss>
